LageProvinz Bozen, Grenze zu Österreich und Schweiz
GebieteGröden, Alta Badia, Pustertal, Eisacktal, Meran und Vinschgau, Karersee
Orte im Führer23
Größte SkigebieteGröden 181 km · Alta Badia 130 km · Kronplatz 125 km
Dolomiti Superski89 € pro Tag (Hochsaison 2026/27)
FlughäfenBozen · Innsbruck · München · Verona · Venedig

Aktualisiert im Oktober 2026 · Quellen: Dolomiti Superski, Tourismusverbände (Gröden, Alta Badia, Kronplatz, 3 Zinnen), Südtirol Mobil, IDM Südtirol, Wikipedia

Unterkunft in Südtirol finden

Südtirol (italienisch Alto Adige) ist die Autonome Provinz Bozen, die nördlichste Provinz Italiens: rund 7.400 km², 116 Gemeinden und rund 544.000 Einwohner, mit Grenzen zu Österreich und der Schweiz. Mit dem Trentino bildet es die Region Trentino-Südtirol, doch es sind zwei getrennte Provinzen – für das Trentino gibt es auf dieser Seite einen eigenen Reiseführer. Die Mehrheit spricht Deutsch; in Gröden und im Gadertal wird außerdem Ladinisch gesprochen.

Die Berge sind zweierlei. Im Osten und Süden liegen die Dolomiten, seit 2009 UNESCO-Welterbe: Sella, Langkofel, Geisler, Puez, Fanes, Rosengarten, Latemar, Sextner Dolomiten. Im Westen und Norden liegen die Zentralalpen mit Gletschern und dem höchsten Gipfel des Landes, dem Ortler (3.905 m). Es gibt sieben Naturparks und einen Teil des Nationalparks Stilfserjoch.

Zur Orientierung hilft der Blick auf die Täler. Das Eisacktal führt vom Brenner über Brixen nach Bozen. Von dort zweigen Gröden und das Villnößtal ab. Das Pustertal zieht sich nach Osten bis zur österreichischen Grenze, mit Bruneck, dem Kronplatz und dem Hochpustertal; vom Pustertal geht nach Süden das Gadertal ab, mit Alta Badia. Im Westen liegt Meran, das Tor zum Vinschgau und zum Ultental. Südöstlich von Bozen führt das Eggental zum Karersee.

Die schönsten Bergorte in Südtirol

Gröden und Umgebung. Das bekannteste Dolomitental Südtirols, ladinisch geprägt, zwischen Langkofel, Sella und Geisler.

Gröden

Gröden – Alto Adige

Drei Gemeinden hintereinander: St. Ulrich (1.236 m), St. Christina (1.428 m) und Wolkenstein (1.563 m). Für fast neun von zehn Einwohnern ist Ladinisch die Muttersprache. Zusammen mit der Seiser Alm bietet das Gebiet 181 Pistenkilometer und ist einer der Einstiege in die Skirunde um den Sellastock. Richtig für alle, die alles an einem Ort wollen: Skifahren, Wanderungen jeder Schwierigkeit, Orte, die das ganze Jahr leben. Zum ausführlichen Führer: Gröden.

St. Ulrich in Gröden

Der größte Ort im Tal (rund 4.700 Einwohner), bekannt für seine Holzschnitzer. Hier starten die Bahnen auf die Seceda und auf die Seiser Alm sowie die Standseilbahn auf die Raschötz. Mit Geschäften und Busverbindungen das ganze Jahr ist St. Ulrich praktisch für Familien und für alle, die das Auto stehen lassen wollen. Zum Führer: St. Ulrich.

St. Christina in Gröden

Der Ort in der Mitte, auf 1.428 m, wo die Saslong endet, die Weltcup-Abfahrt (Rennen am 18. und 19. Dezember 2026). Von hier führen Bahnen auf den Col Raiser, Richtung Seceda, und auf Monte Pana, Ausgangspunkt der Langkofelumrundung (17,3 km, rund 5,5 Stunden). Ruhiger als St. Ulrich und beliebt bei Wanderern. Zum Führer: St. Christina.

Wolkenstein in Gröden

Der höchste Ort (1.563 m), am Talschluss unter dem Sellastock. Die beste Basis für Skifahrer: Hier steigst du in die Runde über die vier Pässe um die Sella ein und fährst Richtung Grödner Joch. Im Sommer lockt das Langental im Naturpark Puez-Geisler, auch mit Kindern einfach. Zum Führer: Wolkenstein.

Seceda

Der Grat auf 2.519 m über St. Ulrich, mit einem der meistfotografierten Blicke auf die Geislergruppe. Hinauf geht es mit Kabinenbahn und Seilbahn; im Sommer 2026 musste die Fahrt online in 30-Minuten-Zeitfenstern gebucht werden (74 € Berg- und Talfahrt für Erwachsene), und auf dem Weg zum Fotopunkt wurde ein Beitrag von 5 € verlangt. Im Winter führt die Piste La Longia 10,5 km bis nach St. Ulrich. Lies vorher den Führer zur Seceda.

Grödner Joch

Der Pass auf 2.121 m zwischen Wolkenstein und Kolfuschg verbindet Gröden mit dem Gadertal. Im Sommer ist er Ausgangspunkt für Klettersteige und Wege in Puez und Sella; am 5. Juni 2027 sind die Sellapässe für den Sellaronda Bike Day für Autos gesperrt. Zum Führer: Grödner Joch.

Alta Badia. Jenseits des Grödner Jochs liegt der obere Teil des Gadertals: ein ladinisches Tal mit weiten Almen und überwiegend leichten bis mittelschweren Pisten.

Alta Badia

San Cassiano

Alta Badia, auch Hochabtei genannt, umfasst sechs Orte zwischen 1.324 m (Abtei) und 1.645 m (Kolfuschg): Corvara, Kolfuschg, Stern (La Villa), St. Kassian, Abtei und Wengen (La Val). Dazu kommen 130 Pistenkilometer, die Weltcuppiste Gran Risa (Riesenslalom und Slalom vom 19. bis 21. Dezember 2026) und eine ausgezeichnete Küche mit Sternerestaurants. Gut für Familien und mittelgute Skifahrer. Zum Führer: Alta Badia.

Corvara

Der Hauptort (1.568 m) unter dem Sassongher. Die Bahnen starten direkt im Ort zur Sellarunde und Richtung Piz Boè (3.152 m), dem höchsten Gipfel der Sellagruppe. Am 4. Juli 2027 ist hier das Ziel des Radmarathons Maratona dles Dolomites. Die richtige Wahl, wenn du viel Ski fahren und das Auto stehen lassen willst. Zum Führer: Corvara.

St. Kassian

Kleiner und ruhiger (1.537 m), unter Lavarella und Conturines, am Rand des Naturparks Fanes-Sennes-Prags. Von hier startet die Lagazuoi-Runde mit der Armentarola-Abfahrt, und es gibt ein Langlaufzentrum mit 26 km Loipen. Für alle, die Ruhe, Langlauf und Geschichte des Ersten Weltkriegs suchen. Zum Führer: St. Kassian.

Pustertal. Das lange Tal Richtung Österreich. Im Westen der Kronplatz, in der Mitte Bruneck, im Osten das Hochpustertal mit den Sextner Dolomiten. Die Pustertalbahn fährt von Franzensfeste bis Innichen.

St. Vigil in Enneberg

Ladinisches Dorf auf 1.201 m im Seitental Enneberg, am Fuß des Kronplatzes (2.275 m, 125 Pistenkilometer). Von hier fahren Kabinenbahnen auf die steilste Seite des Skigebiets; im Sommer geht es in den Naturpark Fanes-Sennes-Prags nach Pederü und zu den Fanes-Hütten. Für Familien, die ein kleines Dorf an einem großen Skigebiet suchen. Zum Führer: St. Vigil in Enneberg.

Bruneck

Die Stadt des Pustertals (838 m, rund 17.000 Einwohner), mit der Stadtgasse, dem Schloss mit einem Museum von Reinhold Messner und dem Bahnhof. Von Reischach fährst du mit der Kabinenbahn auf den Kronplatz. Die richtige Basis, wenn du mit der Bahn anreist. Zum Führer: Bruneck.

Antholzer See

Am Ende des Antholzer Tals, auf 1.642 m, liegt der drittgrößte natürliche See Südtirols. Der Rundweg am Ufer ist 3,4 km lang und leicht. Daneben steht das Biathlonstadion der Olympischen Spiele 2026; im Sommer kostet das Parken 10 € pro Tag. Zum Führer: Antholzer See.

Hochpustertal

Der östliche Teil des Pustertals: fünf Gemeinden zwischen 1.158 und 1.310 m (Niederdorf, Prags, Toblach, Innichen und Sexten), das Skigebiet 3 Zinnen Dolomites (rund 115 Pistenkilometer) und rund 200 km Loipen. Im Sommer die Drei Zinnen, der Pragser Wildsee und der Drauradweg. Zum Führer: Hochpustertal.

Innichen

Der Hauptort des Hochpustertals (1.175 m), mit der romanischen Stiftskirche und der Endstation der Pustertalbahn. Der Haunold über dem Ort ist ein leichtes Skigebiet für Familien. Hier beginnt der Drauradweg nach Lienz (44,8 km, fast nur bergab). Zum Führer: Innichen.

Sexten

Die östlichste Gemeinde Südtirols (1.310 m), vor den Sextner Dolomiten und der Sextner Sonnenuhr, deren Gipfel mit der Sonne die Stunden anzeigen. Vom Fischleintal steigst du Richtung Drei Zinnen auf; im Winter fährst du am Helm und an der Rotwand Ski. Für Wanderer und Familien, die Ruhe suchen. Zum Führer: Sexten.

Toblach

Der Knotenpunkt des Hochpustertals (1.256 m): Hier beginnen die Straße nach Cortina, der Sommerbus zu den Drei Zinnen und der Bus zum Pragser Wildsee. Toblach ist ein Langlaufzentrum (Granfondo Toblach–Cortina am 6. und 7. Februar 2027) und der Ort von Gustav Mahler. Zum Führer: Toblach.

Pragser Wildsee

Der bekannteste See Südtirols, auf 1.494 m unter dem Seekofel. Die Runde ist 3,6 km lang, rund eine Stunde. 2026 war das Pragser Tal vom 1. Juli bis 15. September zwischen 9 und 16 Uhr nur mit Reservierung oder mit dem Bus erreichbar; die Regeln für 2027 erscheinen im Frühjahr. Lies vor der Fahrt den Führer zum Pragser Wildsee.

Eisacktal. Das Tal an der Brennerroute.

Brixen

Die drittgrößte Stadt Südtirols (559 m, rund 23.000 Einwohner), mit Dom, Kreuzgang mit Fresken und Hofburg. Wenige Kilometer entfernt liegen das Kloster Neustift und die Plose, der Hausberg mit rund 40 Pistenkilometern und einer rund 9 km langen Rodelbahn. An der Brennerbahn gelegen, ideal ohne Auto. Zum Führer: Brixen.

Villnößtal

Seitental zu den Geislerspitzen, mit dem Sass Rigais (3.025 m). Die Kirchlein St. Magdalena und St. Johann in Ranui gehören zu den bekanntesten Motiven der Dolomiten. Mit dem Bus ab Brixen erreichbar. Keine großen Skigebiete: ein Tal zum Wandern und zur Ruhe. Zum Führer: Villnößtal.

Meran und Vinschgau. Der Westen Südtirols: eine Kurstadt im Tal, darüber die Zentralalpen und der Nationalpark Stilfserjoch.

Meran

Kurstadt auf 325 m und zweitgrößte Stadt Südtirols (rund 42.000 Einwohner): Therme, Gärten von Schloss Trauttmansdorff, Promenaden an der Passer. Über der Stadt liegt Meran 2000 mit rund 40 Pistenkilometern, wenige Minuten vom Zentrum. Ideal, um Berg, Stadt und Wellness zu verbinden. Zum Führer: Meran.

Ultental

Ein rund 40 km langes Tal ab Lana bei Meran, mit verstreuten Höfen, uralten Lärchen und dem hinteren Teil im Nationalpark Stilfserjoch. Im Winter gibt es das kleine Skigebiet Schwemmalm (rund 25 km). Für alle, die echte Ruhe abseits der großen Ströme suchen. Zum Führer: Ultental.

Reschensee

Oben im Vinschgau, auf 1.498 m, nahe der Grenze zu Österreich und der Schweiz. Ein Stausee von 1950: Aus dem Wasser ragt der Kirchturm des alten Dorfes Graun. Die Seerunde ist 15,3 km lang, fast eben, ideal mit dem Rad. Zum Führer: Reschensee.

Dolomiten um den Karersee. Das Gebiet nahe Bozen, im Eggental zwischen Rosengarten und Latemar.

Karersee

Kleiner grün-blauer See auf 1.520 m, in dem sich der Latemar spiegelt, rund 26 km von Bozen. Die kurze Runde ist 1,3 km lang, rund 20 Minuten. Im Winter liegt das Skigebiet Carezza direkt darüber. Der einfachste Ausflug ab Bozen, auch mit dem Bus. Zum Führer: Karersee.

Skifahren in Südtirol

Skifahren in Südtirol – Alto Adige

Fast alle großen Skigebiete Südtirols gehören zu Dolomiti Superski: 12 Skigebiete und rund 1.200 Pistenkilometer mit einem einzigen Skipass. In der Saison 2026/27 kostet der Tagesskipass für Erwachsene in der Hochsaison 89 €, sechs Tage 453 €. Jedes Gebiet verkauft auch eigene Skipässe: Preise auf den offiziellen Seiten.

  • Gröden und Seiser Alm: 181 km, vom 4. Dezember 2026 bis 4. April 2027. Pisten für alle, von der Saslong bis zur Seiser Alm für Anfänger.
  • Alta Badia: 130 km, gleiche Daten. Viele blaue und rote Pisten, ideal für Familien und für Skirunden.
  • Kronplatz: 125 km, vom 28. November 2026 bis 11. April 2027. Ein einziger Berg mit Pisten auf allen Seiten, Zugang von Bruneck, Olang und St. Vigil.
  • 3 Zinnen Dolomites (Hochpustertal): rund 115 km auf fünf Bergen; für diesen Winter ist die neue Kabinenbahn von Vierschach auf den Helm geplant.
  • Plose (Brixen): rund 40 km, vom 5. Dezember 2026 bis 4. April 2027, mit einer langen Talabfahrt.
  • Carezza (Karersee): 13 Anlagen zwischen See und Karerpass, Saisonstart am 4. Dezember 2026.
  • Nicht bei Dolomiti Superski: Meran 2000 (rund 40 km, vom 27. November 2026 bis 29. März 2027) und die Schwemmalm im Ultental (rund 25 km), mit eigenen Skipässen.

Wer viele Kilometer sammeln will, wählt Wolkenstein oder Corvara an der Sellarunde. Für Langläufer: Hochpustertal (rund 200 km) und St. Kassian.

Südtirol im Sommer

Südtirol im Sommer – Alto Adige

Der Sommer gehört den Wanderwegen. Die Klassiker: die Langkofelumrundung ab Monte Pana (17,3 km, rund 5,5 Stunden), der Seceda-Grat, das Langental bei Wolkenstein, die Wallfahrtskirche Heiligkreuz über Abtei, die Fanes-Hütten ab Pederü, das Fischleintal in Sexten und die Wege unter den Geislerspitzen im Villnößtal.

Die bekanntesten Ziele haben Zufahrtsregeln. 2026 musste die Seceda-Bahn online gebucht werden, das Pragser Tal war vom 1. Juli bis 15. September geregelt, und die Straße zu den Drei Zinnen (Auronzohütte) war maut- und reservierungspflichtig; ab Toblach fuhr ein Shuttlebus, ebenfalls nur mit Reservierung. Die Regeln für 2027 sind noch nicht veröffentlicht: Prüfe sie vor der Reise.

Mit dem Rad ist der Drauradweg von Innichen nach Lienz (44,8 km) leicht, zurück geht es mit dem Zug. Die Runde um den Reschensee ist fast eben. Die Pässe um die Sella sind am 5. Juni 2027 für den Sellaronda Bike Day für Autos gesperrt.

Bergseen in Südtirol

Bergseen in Südtirol – Alto Adige

Alle Seen in dieser Liste liegen in der Provinz Bozen (die Seen im Trentino stehen im Trentino-Führer).

  • Pragser Wildsee (1.494 m): der bekannteste, Runde 3,6 km; im Sommer geregelte Zufahrt. Führer.
  • Karersee (1.520 m): klein, unter dem Latemar, rund 26 km von Bozen; gebührenpflichtiger Parkplatz direkt daneben. Führer.
  • Antholzer See (1.642 m): drittgrößter natürlicher See Südtirols, leichte Runde von 3,4 km. Führer.
  • Reschensee (1.498 m): Stausee mit dem versunkenen Kirchturm, Runde 15,3 km. Führer.
  • Toblacher See (1.259 m) und Dürrensee (1.406 m): an der Straße von Toblach nach Cortina, bequem erreichbar. Toblach.
  • Zoggler Stausee (1.141 m) und Weißbrunnsee (1.872 m) im Ultental: Die Runde um den ersten ist 7,7 km lang und kinderwagentauglich. Ultental.

Am Pragser Wildsee wird vom Baden abgeraten. Im Winter das Eis nur dort und dann betreten, wo es erlaubt ist: Der Antholzer See zum Beispiel wird erst freigegeben, wenn das Eis dick genug ist.

Den richtigen Ort wählen

Übernachten in Südtirol

Wähle die Gegend nach dem, was du vorhast: Die Täler sind lang, und der Wechsel von einem ins andere kostet Zeit.

  • Viel Skifahren: Wolkenstein, Corvara, Kolfuschg, nahe an den Bahnen der Sellarunde.
  • Familien: St. Ulrich und St. Christina, die Orte in Alta Badia, St. Vigil, Innichen. Für eine Woche sind Ferienwohnungen praktisch.
  • Wandern: Gröden und Alta Badia mit den Bahnen; Sexten und Villnößtal, um direkt vom Ort loszugehen.
  • Ohne Auto: Brixen, Bruneck, Meran, Innichen, Toblach, in Bahnhofsnähe.
  • Günstiger: Zimmer auf Bauernhöfen, Urlaub auf dem Bauernhof und Pensionen in den Seitentälern. In der Hochsaison verlangen manche Unterkünfte eine Mindestaufenthaltsdauer: früh buchen.
 


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Anreise nach Südtirol

Mit dem Auto: Von München sind es über Innsbruck und den Brenner rund 220 km bis Brixen. In Österreich brauchst du die Autobahnvignette, die Strecke Innsbruck–Brenner ist zusätzlich mautpflichtig; auf der Luegbrücke (A13) ist wegen Bauarbeiten zeitweise nur eine Spur pro Richtung offen. Auf italienischer Seite durchquert die Brennerautobahn A22 das Land von Nord nach Süd. Wichtige Ausfahrten: Brixen (für Pustertal und Gadertal), Klausen/Gröden (für Gröden und Villnöß), Bozen Nord (für Eggental und Karersee) und Bozen Süd (für Meran). Ins Hochpustertal kommst du auch über den Felbertauern und Lienz, in den Vinschgau über den Reschenpass. Im Winter Winterreifen oder Schneeketten mitführen.

Mit der Bahn: Die Brennerbahn verbindet München, Innsbruck, Brixen, Bozen und Verona, mit EuroCity-Zügen München–Verona. In Franzensfeste zweigt die Pustertalbahn bis Innichen ab (Halte Bruneck, Olang, Welsberg, Niederdorf, Toblach); aus Osttirol gibt es Züge ab Lienz. Zwischen Bozen und Meran fährt werktags alle 30 Minuten ein Zug. Nach Gröden gibt es für Reisende mit EC von DB oder ÖBB ein Anschlussticket für den Bus (5 €).

Mit dem Bus: Die Täler bedient Südtirol Mobil. Nützliche Linien: 350 nach Gröden, 460 ab Bruneck ins Gadertal, 330 ab Brixen ins Villnößtal, 180 ab Bozen zum Karersee, 431 ab Olang nach Antholz, 245 ab Meran ins Ultental.

Mit dem Flugzeug: Am nächsten liegt der Flughafen Bozen, rund 40 km von Gröden. Innsbruck ist rund 86 km von Brixen entfernt, München rund 300 km von Gröden. Weitere Optionen sind Verona (rund 180–200 km von Meran und Brixen) sowie Venedig und Treviso, günstig für das Hochpustertal und Alta Badia.

Häufig gestellte Fragen zu Südtirol

Südtirol ist die Autonome Provinz Bozen im äußersten Norden Italiens, an der Grenze zu Österreich und der Schweiz. Zusammen mit dem Trentino bildet es die Region Trentino-Südtirol, ist aber eine eigene Provinz.

Eisacktal, Pustertal, Vinschgau, Gröden, Gadertal, Villnößtal, Eggental und Ultental, dazu das Etschtal zwischen Meran und Bozen.

Der Ortler mit 3.905 m, im Nationalpark Stilfserjoch über dem Vinschgau.

Die größten Skigebiete sind Gröden mit Seiser Alm (181 km), Alta Badia (130 km), Kronplatz (125 km) und 3 Zinnen Dolomites (rund 115 km), alle bei Dolomiti Superski.

89 € pro Tag für Erwachsene in der Hochsaison, 453 € für sechs Tage.

Pragser Wildsee, Karersee, Antholzer See und Reschensee sind die meistbesuchten. Am Pragser Wildsee ist die Zufahrt im Sommer geregelt.

Ja. Brixen, Bruneck, Meran, Innichen und Toblach haben einen Bahnhof; Gröden, das Gadertal, das Villnößtal und der Karersee sind mit dem Bus erreichbar.

2026 ja: Seceda-Bahn mit Zeitfenstern, Pragser Tal vom 1. Juli bis 15. September, Straße und Shuttlebus zur Auronzohütte. Die Regeln für 2027 sind noch nicht veröffentlicht.

Von Dezember bis Anfang April zum Skifahren, von Juni bis September für Bergwanderungen und Hüttentouren. Im Herbst schließen viele Bahnen und Hütten.

Deutsch und Italienisch sind Amtssprachen, die Mehrheit spricht Deutsch. In Gröden und im Gadertal wird auch Ladinisch gesprochen.



Fotos: Alto Adige

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