Höhe1.816 m (Trepalle über 2.000 m)
LageOberes Veltlin, Provinz Sondrio, Lombardei (Italien)
Ab Zürichrund 210 km · 3 h über Zernez
Pistenüber 115 km · 31 Lifte
SkipassTageskarte Erwachsene 51,50–74,50 € (2026/27)
Skisaison28. November 2026 – 2. Mai 2027

Aktualisiert im Oktober 2026 · Quellen: Skipass Livigno (Preise 2026/27), Tourismusbüro Livigno (livigno.eu, Wanderkarte 2026), Trenord, ISTAT

Unterkunft in Livigno finden

Livigno liegt in Italien, in der Lombardei, Provinz Sondrio, im oberen Veltlin, in einem langen, breiten Hochtal direkt an der Grenze zur Schweiz (Graubünden). Der Ort liegt auf 1.816 Metern, hat rund 6.600 Einwohner und zieht sich über mehr als 15 km an der Talstraße entlang. Der Ortsteil Trepalle liegt über 2.000 Metern und zählt zu den höchsten ganzjährig bewohnten Orten Europas. Wegen der Höhe und der langen, kalten Winter nennt man Livigno auch „Klein-Tibet“.

Entfernungen mit dem Auto: Zernez im Unterengadin 28 km (35 Minuten, durch den Tunnel Munt La Schera), Zürich rund 210 km (3 Stunden), Innsbruck rund 185 km (2 Stunden 45), München rund 270 km (4 Stunden). Aus Italien ganzjährig über Bormio und den Foscagno-Pass: Bormio 38 km (50 Minuten), Mailand rund 235 km (4 Stunden). Winterreifen oder Schneeketten sind vom 15. Oktober bis 30. April Pflicht.

Warum hinfahren: Im Winter über 115 Pistenkilometer an zwei Talseiten, Carosello 3000 und Mottolino, schneesicher dank der Höhe; die Saison 2026/27 dauert vom 28. November bis 2. Mai. Bei den Olympischen Spielen Milano Cortina 2026 fanden hier Snowboard und Freestyle statt. Im Sommer gibt es einfache Wanderungen in den Seitentälern, einen Stausee, einen 10 km langen Rad- und Fußweg und bekannte Bikeparks. Dazu kommt der Status als Zollausschlussgebiet: keine Mehrwertsteuer, Treibstoff und viele Waren sind günstiger.

Sehenswertes in Livigno

Der Ort

Der Ort – Livigno

Livigno hat keinen kompakten Altstadtkern: Häuser, Geschäfte und Hotels reihen sich über viele Kilometer entlang des Tals, von der Forcola im Süden bis zum See im Norden. Am lebhaftesten ist der Bereich zwischen der Pfarrkirche Santa Maria Nascente und der Kirche San Rocco mit der Einkaufsstraße. Dazwischen stehen noch alte Häuser aus Holz und Stein.

Ein Auto brauchst du vor Ort nicht: Der Ortsbus ist kostenlos und hält im ganzen Tal und in Trepalle.

Lago di Livigno

Nördlich des Orts liegt der Lago di Livigno, ein Stausee auf rund 1.805 Metern: lang und schmal, 4,7 km² groß, bis zu 119 Meter tief. Die Staumauer Punt dal Gall, gebaut 1965–1968, steht zur Hälfte in Italien und zur Hälfte in der Schweiz. Das Wasser fließt über den Spöl in den Inn und die Donau: Livigno liegt nördlich der Hauptwasserscheide der Alpen.

Der einfachste Spaziergang ist Weg Nr. 138 (Bos’ch dal Réstèl): Start an der Latteria (Molkerei), durch den Lärchenwald am Ufer entlang bis zur Alpisella, 2,4 km fast eben, 45 Minuten. Dort gibt es eine Einkehr mit Spielplatz und im Sommer Verleih von Kajaks, Kanus und Tretbooten.

Latteria di Livigno

Die Dorfmolkerei in der Via Pemont (Parkplatz P4) kann besichtigt werden: Du siehst, wie aus Milch Käse, Joghurt und Eis entstehen. Ein guter Ort für regionale Produkte und Startpunkt des Seewegs. Öffnungszeiten der Führungen: vor Ort erfragen.

MUS! Museum von Livigno und Trepalle

Das MUS! ist das volkskundliche Museum in einem alten Haus in der Via Domenion. Es zeigt das Leben in einem Tal, das bis in die 1950er-Jahre den ganzen Winter von der Außenwelt abgeschnitten war: Viehzucht, Heuernte, Werkzeuge, Häuser mit Stall und Heuboden. Ideal bei schlechtem Wetter.

Aquagranda

Aquagranda ist das Sport- und Wellnesszentrum des Orts in der Via Rasia, mit Becken und Rutschen für Familien und einem Wellnessbereich. Eine Therme ist es nicht: Das Wasser ist kein Thermalwasser. Die bequemste Alternative bei starkem Schneefall oder Regen.

Trepalle

Trepalle ist der hoch gelegene Ortsteil von Livigno, rund 9 km vom Zentrum an der Straße zum Foscagno, über 2.000 Meter hoch. Verstreute Häuser auf Wiesen, die Kirche Sant’Anna und ein weiter Blick über das Tal. Im Winter ist es hier sehr kalt: Zieh dich entsprechend an.

Val Federia

Das Val Federia ist das beliebteste Seitental für Familien. Weg Nr. 167 beginnt am Ponte Calcheira (1.850 m, Parkplatz P3) und führt auf einem Fahrweg zur Alpe Federia (2.210 m): 6 km, 360 Höhenmeter, rund 2 Stunden. Unterwegs siehst du die „Tée“, alte Hirtenhütten, eine bewirtschaftete Alp und die Kapelle von Federia.

Wasserfall im Val Nera

Wasserfall im Val Nera – Livigno

Den Wasserfall im Val Nera erreichst du vom Gebiet der Forcola im Südwesten des Orts. Weg Nr. 115 startet bei Al Vach (1.973 m, Parkplatz P8, Gebiet Alpe Vago) und endet am Wasserfall auf 2.143 Metern: 2,9 km, 250 Höhenmeter, etwa 1 Stunde 10. Eine leichte Wanderung, auch für Kinder, die das Gehen gewohnt sind.

Cancano-Seen und Türme von Fraele

Cancano-Seen und Türme von Fraele – Livigno

Die beiden Stauseen Cancano und San Giacomo liegen im Val di Fraele, Gemeinde Valdidentro, auf rund 1.900 Metern. Von Livigno fährst du über den Foscagno Richtung Valdidentro; die Straße steigt in Kehren an und führt unter den Torri di Fraele vorbei, zwei mittelalterlichen Wachtürmen. Rund um die Seen wandert und radelt man fast eben.

Im Sommer ist die Zufahrt mit dem Auto von der Gemeinde Valdidentro geregelt, mit Tagesticket und zeitweisen Fahrverboten: Prüfe die aktuellen Regeln vor der Abfahrt.

Skifahren in Livigno

Skifahren in Livigno

Das Skigebiet von Livigno hat über 115 Pistenkilometer, mehr als 70 blaue, rote und schwarze Pisten und 31 Liftanlagen. Gefahren wird vom Talboden (1.816 m) bis auf fast 2.800 Meter. Es gibt zwei Bereiche, einen pro Talseite, plus die Zone im Zentrum:

  • Carosello 3000: die Westseite über dem Ort. Lange, breite Pisten, viele rote, ein Snowpark und die weitesten Ausblicke.
  • Mottolino: die Ostseite Richtung Trepalle und Foscagno, bis auf 2.785 Meter am Monte della Neve. Bekannt für seinen Snowpark, einen der bekanntesten Europas.
  • Sitas – Tagliede: die Zone im Zentrum, praktisch, wenn du im Ort wohnst.

Bei den Olympischen Spielen Milano Cortina 2026 fanden Snowboard und Freestyle in Livigno statt, verteilt auf Mottolino, Sitas-Tagliede und Carosello 3000.

Skipass 2026/27. Die Saison dauert vom 28. November 2026 bis 2. Mai 2027. Der Skipass gilt im ganzen Gebiet, der Preis hängt vom Zeitraum ab. Erwachsene: Tageskarte 51,50 € in der Aktionszeit, 66 € in der Saison, 74,50 € in der Hochsaison; 7 Tage 279,50 €, 358,50 € oder 406,50 €. Halbtageskarte (vormittags oder nachmittags) ab 41 €. Samstags ist die Tageskarte günstiger (ab 43,50 €).

Die Zeiträume: Aktionszeit 28. November bis 18. Dezember 2026 und 10. April bis 2. Mai 2027; Hochsaison 26. Dezember bis 8. Januar und 30. Januar bis 29. März; alles andere ist Saison. Kinder: Wer 2019 oder später geboren ist, fährt gratis, wenn ein Erwachsener einen Skipass gleicher Dauer kauft; Junioren (Jahrgang 2011 und jünger) zahlen den halben Preis. Die Keycard kostet 5 € Pfand. Alle Preise auf der Seite von Skipass Livigno.

In den vergangenen Jahren gab es zu Saisonbeginn und -ende den Gratis-Skipass bei Aufenthalt in Partnerhotels: Prüfe vor der Buchung, ob das Angebot auch 2026/27 gilt.

Niveau. Livigno passt für alle: viele rote Pisten, leichte blaue im Zentrum, schwarze für Könner und Freeride-Hänge, die du nur mit Bergführer befahren solltest. Im Ort gibt es mehrere Ski- und Snowboardschulen. Für Freestyle ist Livigno eine der ersten Adressen in Italien.

Langlauf und Schneeschuhe. Die Loipen verlaufen in der Ebene des Talbodens, mit einem Langlaufzentrum im Ort. In Livigno findet die Sgambeda statt, ein traditionsreicher Volkslanglauf über 30 km in freier Technik. Mit Schneeschuhen geht es in die Seitentäler wie das Val Federia: Informiere dich über die Lawinengefahr, bevor du die präparierten Wege verlässt.

Livigno im Sommer

Der Sommer in Livigno ist frisch: Auf 1.816 Metern sind die Tage mild, die Abende kalt, und auch im Juli kann es in der Höhe schneien. Bergbahnen und Bikeparks öffnen meist ab Mitte Juni. Die wichtigsten Wege mit den Daten der offiziellen Wanderkarte (einfache Strecke):

  • Lago di Livigno – Alpisella (Nr. 138): von der Latteria (1.802 m) zur Alpisella (1.820 m). 2,4 km, 20 Höhenmeter, 45 Minuten. Für alle, auch mit Kinderwagen.
  • Val Federia (Nr. 167): 6 km, 360 Höhenmeter, rund 2 Stunden (siehe oben).
  • Val delle Mine (Nr. 119): von der Tresenda (1.890 m) zur Alpe Mine (2.192 m) mit Agriturismo. 3,5 km, 300 Höhenmeter, 1 Stunde 15. Leicht.
  • Tröi da l’Aqua Granda (Nr. 100): von Teola am Eingang des Larix Park zur Tresenda (1.892 m). 5,2 km, 101 Höhenmeter, 1 Stunde 30. Der erste Kilometer ist der Sentiero dell’Arte mit 17 Holzskulpturen und kinderwagentauglich. Zurück mit dem Bus (Haltestelle Tresenda).
  • Tröi da li Téa (Nr. 190): vom Pònt Lònch (1.865 m) zur Calcheira (1.850 m), die ganze Westseite entlang zwischen Wiesen und alten Hütten. 7 km, 200 Höhenmeter, 2 Stunden 15.
  • Wasserfall Val Nera (Nr. 115): 2,9 km, 250 Höhenmeter, 1 Stunde 10 (siehe oben).

Wer echte Höhenmeter sucht, findet ringsum Gipfel über 3.000 Meter, etwa den Monte Vago (3.059 m) und den Pizzo Filone (3.133 m): Touren für erfahrene Bergwanderer, mit Karte und Wetterbericht zu planen.

Mit dem Rad. Der Rad- und Fußweg durchquert den Ort von Nord nach Süd auf 10 km, vom Aquagranda zur Alpe Campaccio, mit 150 Höhenmetern, auf den meisten Abschnitten mit getrennten Spuren, Rastplätzen und Spielplätzen. Für Mountainbiker gibt es den Bikepark Mottolino und die Flowtrails am Carosello 3000, mit zig Kilometern liftbedienter Strecken und einem gemeinsamen Bikepass. Die Passstraßen (Foscagno, Forcola, Eira) ziehen Rennradfahrer an. Achtung: Durch den Tunnel Munt La Schera darfst du nicht radeln.

Mit Kindern. Neben den leichten Spaziergängen gibt es den Larix Park, einen Hochseilgarten im Lärchenwald von Teola.

Einkaufen und Zollfreiheit in Livigno

Livigno ist Zollausschlussgebiet: Es gehört nicht zum Zollgebiet der Europäischen Union, die Mehrwertsteuer wird nicht erhoben. Die Sonderrechte reichen bis 1538 zurück, in die Zeit der Grafschaft Bormio; per Gesetz anerkannt wurde die Zollfreiheit 1910, bestätigt bei Einführung der Mehrwertsteuer 1972. Der Grund war die Abgeschiedenheit: Bis zum Winter 1952/53, als der Foscagno erstmals offen gehalten wurde, war das Tal monatelang abgeschnitten.

In der Praxis sind Treibstoff, Alkohol, Tabak, Parfüm, Elektronik und Sportbekleidung günstiger als im übrigen Italien. Bei der Ausreise gelten aber klare Grenzen. Treibstoff: neben dem vollen Tank nur 10 Liter in einem zugelassenen Reservekanister (Richtung Italien). Für Tabak, Alkohol und den Gesamtwert gelten Freimengen pro Person: Prüfe sie vor größeren Einkäufen auf der Seite der italienischen Zollbehörde und bewahre die Belege auf. Fährst du durch den Tunnel in die Schweiz, gelten die Schweizer Freimengen. Am Foscagno und an der Schweizer Grenze wird kontrolliert.

Ausflüge ab Livigno

Ausflüge ab Livigno
  • Nationalpark Stilfserjoch und Stilfserjoch: von Bormio im Sommer hinauf zum Pass (2.758 m); die Cancano-Seen und das Valfurva liegen im Park.
  • Bormio (38 km, 50 Minuten): historischer Ortskern, Thermen und ein weiteres großes Skigebiet.
  • St. Moritz und das Engadin: im Sommer rund 45 km über Forcola und Bernina; im Winter durch den Tunnel und über Zernez.
  • Schweizerischer Nationalpark: grenzt an den Bereich des Sees; die Wanderwege starten an der Ofenpassstraße hinter dem Tunnel.
  • Berninabahn: ab Tirano oder St. Moritz mit der Rhätischen Bahn über den Bernina, UNESCO-Welterbe.
  • Ponte di Legno: im Sommer von Bormio über Santa Caterina Valfurva und den Gaviapass.

Übernachten in Livigno

Übernachten in Livigno

Livigno hat Hotels aller Kategorien, viele mit Spa, dazu Ferienwohnungen und Chalets. Der Ort ist lang: Wähle die Lage nach deinem Programm.

  • Zentrum zwischen Santa Maria und San Rocco: Geschäfte, Restaurants und die Lifte im Zentrum in Gehweite. Für Anreise ohne Auto, Abende im Ort und Kurzaufenthalte.
  • Ostseite, nahe der Talstation Mottolino: für Skifahrer und Snowboarder, die in den Snowpark wollen, im Sommer für den Bikepark.
  • Westseite, nahe der Talstation Carosello 3000: für alle, die vor allem auf der Westseite fahren, und für Familien.
  • Forcola und Trepalle: ruhiger und oft günstiger. Praktisch mit dem Auto; im Winter nimmst du den Gratisbus.
  • Bormio und Valdidentro: Alternative, wenn du zwei Skigebiete kombinieren willst, 40–50 Minuten entfernt.

Für eine Woche mit Familie lohnt sich eine Ferienwohnung; mit dem Gratis-Skipass für Kinder ab Jahrgang 2019 spart man spürbar. Für Weihnachten, Silvester, Februar und August früh buchen.

 


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Anreise nach Livigno

Mit dem Auto

Aus Deutschland und Österreich: über Landeck und das Engadin nach Zernez, dann Ofenpass und Tunnel Munt La Schera. Aus Zürich: über Landquart und Klosters, durch den Vereinatunnel (Autoverlad, rund 18 Minuten, etwa alle 30 Minuten) nach Zernez, dann Ofenpass und Tunnel. Aus Südtirol: über Meran, Reschen/Glurns, Taufers und das Val Müstair zum Ofenpass. In der Schweiz brauchst du für die Autobahn die Vignette.

Der Tunnel Munt La Schera ist rund 3,5 km lang, einspurig mit wechselseitigem Verkehr per Ampel und mautpflichtig; online ist das Ticket günstiger. Vom 26. Oktober bis 7. November 2026 gibt es Sondersperrungen: aktuelle Infos auf livigno.eu. Aus Italien ganzjährig über Bormio und den Foscagno (2.291 m), rund um die Uhr offen. Die Forcola (2.315 m) ist nur im Sommer offen. Winterreifen oder Ketten: Pflicht vom 15. Oktober bis 30. April. Nimm einen gültigen Ausweis mit.

Mit dem Zug

Der nächste Bahnhof in der Schweiz ist Zernez an der Rhätischen Bahn, mit Anschluss nach St. Moritz und durch den Vereina Richtung Landquart und Zürich. In Italien ist Tirano der nächste Bahnhof: Ab Mailand Centrale brauchen die Direktzüge von Trenord rund 2 Stunden 30, etwa stündlich. Weiter geht es jeweils mit dem Bus.

Mit dem Bus

Ab Zernez fahren die Busse von Silvestri im Winter rund 6-mal, im Sommer 8-mal am Tag, abgestimmt auf die Züge der Rhätischen Bahn, bis zum Langlaufzentrum. Ab Tirano fährt die Linie Perego über Bormio nach Livigno. Im Ort ist der Bus gratis. Die Fahrpläne wechseln mit der Saison: vorher prüfen.

Mit dem Flugzeug

Am praktischsten sind Zürich (rund 220 km, 3 Stunden 15), Innsbruck (rund 185 km, 2 Stunden 45) und München (rund 270 km, 4 Stunden). Aus Italien: Bergamo Orio al Serio (rund 185 km, 3 Stunden 30) und Mailand. Im Winter verbindet der Shuttle Livigno Express den Ort täglich mit den wichtigsten Flughäfen.

Parkplätze

Die öffentlichen Parkplätze sind nummeriert (P1, P2, P3 …) und liegen im ganzen Ort, viele sind Ausgangspunkte für Wanderungen: P3 fürs Val Federia, P4 an der Latteria, P8 fürs Val Nera. Hat deine Unterkunft einen Stellplatz, lass das Auto dort und nimm den Gratisbus.

Häufig gestellte Fragen zu Livigno

In Italien, in der Lombardei, Provinz Sondrio, im oberen Veltlin an der Grenze zu Graubünden. 28 km von Zernez, 38 km von Bormio, rund 210 km von Zürich.

Der Ort liegt auf 1.816 Metern. Der Ortsteil Trepalle liegt über 2.000 Meter hoch, die Pisten reichen bis fast 2.800 Meter.

Nein, Livigno ist italienisch. Das Tal liegt aber nördlich der Wasserscheide, grenzt auf mehreren Seiten an die Schweiz und ist von dort durch den Tunnel Munt La Schera erreichbar.

Aus der Schweiz durch den Tunnel Munt La Schera, aus Italien über den Foscagno, der rund um die Uhr offen ist. Die Forcola ist gesperrt. Winterreifen oder Ketten sind vom 15. Oktober bis 30. April Pflicht.

Ja: mit dem Zug bis Zernez und dann mit dem Bus, oder bis Tirano und mit dem Bus über Bormio. Im Winter fährt der Livigno Express von den Flughäfen. Im Ort ist der Bus kostenlos.

Die Tageskarte für Erwachsene kostet 51,50 € in der Aktionszeit, 66 € in der Saison und 74,50 € in der Hochsaison. 7 Tage kosten 279,50 bis 406,50 €. Kinder ab Jahrgang 2019 fahren mit einem zahlenden Erwachsenen gratis.

In der Saison 2026/27 öffnet das Skigebiet am 28. November 2026 und schließt am 2. Mai 2027, sofern die Schneelage es erlaubt.

Leichte Wanderungen im Val Federia, am See und zum Wasserfall im Val Nera, Mountainbiken in den Bikeparks und auf dem 10 km langen Radweg, das Aquagranda sowie Ausflüge nach Bormio, zum Stilfserjoch und ins Engadin.

Wegen seiner früheren Abgeschiedenheit: Die Sonderrechte stammen von 1538, die Zollfreiheit ist seit 1910 gesetzlich anerkannt. Es gibt keine Mehrwertsteuer, aber Freimengen bei der Ausreise, etwa 10 Liter Treibstoff im Kanister Richtung Italien.



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