UNTERKUNFT IN DEN DOLOMITEN
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Aktualisiert im Oktober 2026 · Quellen: Cortina Marketing, CAI Venedig, Dolomiti Bus, Gemeinde Cortina d'Ampezzo
Unterkunft am Sorapissee finden
Der Sorapissee (italienisch Lago di Sorapis oder Sorapiss) ist ein kleiner Bergsee auf 1.923 Metern Höhe an der Nordseite der Sorapissgruppe, in der Gemeinde Cortina d’Ampezzo (Provinz Belluno, Venetien). Es führt keine Straße hinauf: Der See ist nur zu Fuß erreichbar, meist vom Passo Tre Croci (ca. 1.805 m), 10 km von Cortina entfernt, auf dem CAI-Weg 215. Hin und zurück sind es rund 10,5 km und insgesamt 4 Stunden Gehzeit, mit einem ausgesetzten Band, das mit Drahtseilen und Metallleitern gesichert ist.
Bekannt ist der See für seine Wasserfarbe zwischen Blau und milchigem Türkisgrün und für den Dito di Dio („Finger Gottes“), eine 2.603 Meter hohe Felsnadel direkt über dem Ufer. Neben dem See steht das Rifugio Vandelli (1.926 m) der CAI-Sektion Venedig. Von München sind es rund 300 km bis Cortina, von Zürich rund 450 km, von Innsbruck rund 165 km (alle Angaben bis Cortina; zum Pass kommen noch 10 km dazu).
Drei Dinge sollten Sie vor dem Start wissen. Der Weg ist für erfahrene Wanderer eingestuft (EE in der italienischen Skala): technisch nicht schwierig, aber mit ausgesetzten Stellen, an denen volle Konzentration nötig ist. Im Hochsommer sind Tausende unterwegs – 2026 berichtete die Lokalpresse von rund 3.000 Besuchern pro Tag an Spitzentagen. Und Baden im See ist verboten. Hier finden Sie die Route Abschnitt für Abschnitt, Busfahrplan, Parken, Regeln, den See im Winter und Übernachtungstipps.
Sehenswertes am Sorapissee
Alles liegt in einem von Felswänden umschlossenen Kar: der See, die Hütte und die Felstürme darüber. Planen Sie mindestens eine Stunde vor Ort ein, zusätzlich zu den 4 Stunden Gehzeit.
Der See und seine Farbe
Der See ist schmal und langgezogen, eingebettet zwischen Schutthalden und den Wänden des Sorapiss. Die Farbe von Blau bis Türkisgrün kommt von feinstem Gesteinsmehl, das der Gletscher bei der Schneeschmelze im Frühling und Sommer ins Wasser trägt. Je mehr Sonne, desto kräftiger die Farbe: Die besten Fotos gelingen, wenn der See ab dem späten Vormittag in der Sonne liegt. Gegen Ende des Sommers kann der Wasserstand sinken und die Ufer freilegen.
Der Dito di Dio
Die Felsnadel, die Sie auf allen Fotos sehen, über dem Südufer, ist der Dito di Dio (2.603 m). Dahinter erhebt sich die Punta Sorapiss, mit 3.205 Metern der höchste Gipfel der Gruppe. Vom Nordufer aus spiegelt sich der Dito di Dio im Wasser: das klassische Motiv.
Der Blick von oben
Viele suchen den „Viewpoint“ am Sorapissee: Gemeint ist der Blick von oben, den man nach ein paar Höhenmetern auf den Erhebungen rund um das Kar hat. Bleiben Sie auf den vorhandenen Pfaden und halten Sie Abstand zu den Felskanten: Der Untergrund ist loser Schutt, und im Sommer ist viel los.
Der Wasserfall „el Piss“
Der See hat keinen oberirdischen Abfluss: Das Wasser tritt unterirdisch aus und kommt weiter unten in einem Wasserfall namens „el Piss“ wieder zum Vorschein. Daher der Name der Gruppe: „Sora el Piss“, also „über dem Wasserfall“, daraus wurde Sorapiss.
Das Rifugio Vandelli
Das Rifugio Alfonso Vandelli liegt auf 1.926 Metern, wenige Minuten vom See entfernt, im Kar unter dem Sorapiss. Es gehört der CAI-Sektion Venedig, hat 34 Schlafplätze plus 6 im Winterraum und ist in der Regel von Ende Juni bis Ende September geöffnet. Sie können dort essen oder übernachten; Übernachtungen buchen Sie direkt beim Hüttenwirt. Im Juli 2026 waren wegen der Trockenheit die Quellen versiegt, zeitweise gab es weder Toiletten noch Trinkwasser zum Auffüllen: Nehmen Sie das ganze Wasser mit, das Sie brauchen.
Das Panorama unterwegs
Der Weg 215 verläuft als Höhenweg an der Nordflanke des Sorapiss. Im Wald und auf den Lichtungen sehen Sie Cristallo, Piz Popena, die Cadini di Misurina und im Osten die Drei Zinnen. Sie stehen nicht rund um den See, wie oft zu lesen ist, sondern begleiten Sie unterwegs.
Die Sorapissgruppe
Der Sorapiss ist eine der großen Dolomitengruppen rund um Cortina, zwischen Passo Tre Croci und San Vito di Cadore. Über dem See liegen Schutthalden, kleine Restgletscher und Wände von mehreren hundert Metern Höhe. Die Routen oberhalb der Hütte sind Klettersteige und alpine Steige: Gelände für Bergsteiger, nicht für Wanderer.
Weg 215 vom Passo Tre Croci
Das ist der klassische Zustieg, nummeriert mit 215 und rot-weiß markiert. Die Daten der offiziellen Tourismusseite von Cortina: 10,5 km hin und zurück, rund 430 Höhenmeter im Aufstieg (Summe aller Gegenanstiege), 4 Stunden insgesamt, Schwierigkeit „für Erfahrene“. Der reine Höhenunterschied zwischen Pass und See beträgt nur gut 100 Meter: Anstrengend ist das ständige Auf und Ab. Der CAI gibt 1 Stunde 30 für den Hinweg an; mit Gegenverkehr und Pausen rechnen Sie mit 2 Stunden.
Erster Abschnitt: im Wald
Vom Pass führt der Weg fast eben auf einer breiten Spur durch den Wald. Der erste Abschnitt ist problemlos, mit ersten Ausblicken auf den Cristallo und Richtung Misurina.
Die ausgesetzte Passage: Band mit Drahtseilen und Leitern
Nach dem Wald quert der Weg Schutthalden und wird anspruchsvoller. Es folgen einige Metallleitern über kleine Felsstufen und ein Felsband von einigen hundert Metern Länge, gesichert mit einem Stahlseil. Darunter geht es steil hinab. Der Weg ist breit genug für sicheres Gehen, aber im Sommer kommt Gegenverkehr, und man muss stehen bleiben und warten.
- Ein Klettersteigset ist nicht nötig, wenn Sie trittsicher sind. Wer zu Höhenangst neigt, fühlt sich mit Gurt und Set sicherer; sonst besser umkehren.
- Halten Sie an ausgesetzten Stellen immer eine Hand am Seil und lassen Sie Langsamere vorbei.
- Bei Regen, Schnee oder Eis wird das Band gefährlich: Wenn das Wetter umschlägt, kehren Sie um.
- Kinder: nur bergerfahrene Kinder, an der Hand und auf der Bergseite. Mit Kleinkindern in der Kraxe ist die Tour nicht geeignet.
Letzter Abschnitt: Hütte und See
Nach dem Band erreicht der Weg das Kar. Sie kommen am Rifugio Vandelli an und steigen in wenigen Minuten zum See ab. Zurück geht es auf demselben Weg – so empfiehlt es auch das Tourismusbüro von Cortina.
Ausrüstung
- Wanderschuhe mit Profilsohle, keine glatten Turnschuhe.
- Mindestens eineinhalb Liter Wasser pro Person, auch wenn die Hütte geöffnet ist.
- Regenjacke und eine warme Schicht: Im Sommer sind Nachmittagsgewitter häufig.
- Stirnlampe, wenn Sie im Morgengrauen starten.
- Wanderkarte oder GPS-Track auf dem Handy, mit geladenem Akku.
Weitere Wege zum Sorapissee
Für den ersten Besuch empfehlen wir nur den Weg 215. Es gibt Alternativen, aber sie sind aus gutem Grund weniger begangen.
Weg 217 von Federavecchia–Valbona
Er beginnt an der Straße zwischen Passo Tre Croci und Misurina, bei Federavecchia im Wald der Valbona. Die CAI-Sektion Venedig gibt 1 Stunde 30 bis zur Hütte an. Weniger begangen, aber auch weniger beschrieben: Fragen Sie auf der Hütte oder im Tourismusbüro nach dem Zustand.
Rundweg über die Forcella Marcuoira
Vom See kann man zur Forcella Marcuoira aufsteigen und in die Valbona absteigen. Der CAI beschreibt die Runde mit rund 6 Stunden, rund 12 km und rund 800 Höhenmetern, höchster Punkt 2.306 Meter. Lang, steil, mit heiklen Abstiegen im Geröll: nur für erfahrene Bergwanderer bei stabilem Wetter.
Klettersteige und Sorapiss-Runde
Von der Hütte starten die Klettersteige und gesicherten Steige des Sorapiss (Vandelli, Berti) und die zweitägige Umrundung der Gruppe. Das sind lange alpine Touren in abgelegenem Gelände. Wenn Sie das reizt, wenden Sie sich an einen Bergführer in Cortina.
Beste Reisezeit für den Sorapissee (ohne Massen)
- Juni: Der Weg ist meist begehbar, auf dem Band kann aber noch Schnee liegen. Vorher informieren. Die Hütte öffnet meist gegen Monatsende.
- Juli und August: Hochsaison, Hütte offen, Bus 51 in Betrieb. An Spitzentagen steigen rund 3.000 Menschen auf: Seien Sie vor 7 Uhr am Pass oder starten Sie nach 14 Uhr.
- September: weniger Betrieb, oft stabiles Wetter. Unser Tipp. Die Hütte schließt meist um den 20., der Bus 51 fuhr 2026 zuletzt am 9. September.
- Oktober: goldene Lärchen, kaum Leute, kurze Tage. Nach dem ersten Schnee kann das Band vereist sein: dann nicht aufsteigen.
- November bis Mai: Schnee und Eis. Siehe Abschnitt Winter.
Um den Massen auszuweichen: Meiden Sie die Augustwochenenden und die Woche um den 15. August (Ferragosto, italienischer Hauptferientag), gehen Sie unter der Woche und starten Sie früh. Am Nachmittag herrscht auf dem Band Gegenverkehr in beide Richtungen: Wartezeiten einplanen.
Regeln am Sorapissee
Der See liegt nicht im Naturpark Ampezzaner Dolomiten, wie oft zu lesen ist: Das Gelände gehört den Regole d’Ampezzo, einer historischen Gemeinschaft der Ampezzaner Grundbesitzer, und die örtlichen Institutionen prüfen, den Park zu erweitern. Bis dahin gilt:
- Badeverbot: Eine Verordnung der Gemeinde Cortina verbietet das Baden seit 2019. Das gilt auch für SUP-Boards, Luftmatratzen und Schlauchboote. Die Polizei kontrolliert, auch am Berg.
- Kein Zelten: Campen am Ufer ist nicht erlaubt. Wer oben übernachten will, bucht die Hütte.
- Abfall: alles wieder mit ins Tal nehmen.
- Auf den Wegen bleiben: Ufer und Schutthalden leiden unter Tausenden von Besuchern.
Der Sorapissee im Winter
Im Winter friert der See zu und liegt unter Schnee, unter den weißen Wänden des Sorapiss. Die Bilder sind großartig, aber die Tour hat mit dem Sommer nichts gemein.
- Weg 215 ist im Winter gefährlich: Band und Leitern sind verschneit und vereist, und der Weg quert steile, lawinengefährdete Hänge. Mit Schneeschuhen eignet sich nur der erste Abschnitt auf der breiten Waldspur.
- Die Hütte ist geschlossen: offen ist nur der Winterraum mit 6 Plätzen, ohne Bewirtung.
- Die Tage sind kurz, und ein Rückweg über das Band in der Dämmerung ist ein zusätzliches Risiko.
- Die CAI-Sektion Venedig nennt den Weg 217 von Federavecchia als Winterzugang: Auch er ist nur etwas für Wintererfahrene mit LVS-Ausrüstung, die den Lawinenlagebericht lesen können.
Unser Rat: Ohne Wintererfahrung im Hochgebirge gehen Sie von Dezember bis April nicht zum Sorapissee, oder nur mit einem Bergführer. Prüfen Sie immer den Lawinenlagebericht der ARPAV Venetien. Für eine leichte Schneeschuhtour mit Blick auf einen zugefrorenen See ist der Misurinasee nur wenige Kilometer entfernt und mit dem Auto erreichbar.
Ausflüge ab dem Sorapissee
- Cortina d’Ampezzo (10 km vom Passo Tre Croci): der Hauptort mit Bussen, Bergsportgeschäften und Bergführern.
- Misurinasee (12 Minuten Busfahrt vom Pass): der See mit Blick auf die Drei Zinnen, leicht, mit Uferweg.
- Drei Zinnen: Von Misurina fährt der Shuttle von Dolomiti Bus zum Rifugio Auronzo, Start der Drei-Zinnen-Runde.
- Auronzo di Cadore: von Misurina talabwärts durch das Ansiei-Tal, auf der Ostseite des Gebiets.
- San Vito di Cadore (12 km südlich von Cortina): am Fuß der Südseite von Sorapiss und Antelao.
- Passo Giau (2.236 m, 16 km von Cortina): einer der aussichtsreichsten Dolomitenpässe, gegenüber Nuvolau und Cinque Torri.
- Pragser Wildsee: der andere berühmte See der Gegend, in Südtirol, über Toblach erreichbar.
Übernachten am Sorapissee
Am See gibt es nur das Rifugio Vandelli. Alle anderen Unterkünfte liegen an der Straße zwischen Cortina und Misurina. Die Wahl hängt davon ab, wie Sie zum Ausgangspunkt kommen wollen.
- Cortina d’Ampezzo: die bequemste Basis mit der größten Auswahl an Hotels, Ferienwohnungen und B&B. Im Sommer fährt der Bus 51 ab Cortina Scuole in 23 Minuten zum Passo Tre Croci. Für Gäste ohne Auto und alle, die den Sorapis mit weiteren Touren verbinden.
- Passo Tre Croci und Rio Gere: die wenigen Häuser an der Straße liegen am nächsten am Start. Für alle, die im Morgengrauen vor den Massen losgehen wollen.
- Misurina: Hotels am See, 12 Busminuten vom Pass. Für alle, die auch die Drei Zinnen machen wollen.
- Auronzo di Cadore und San Vito di Cadore: oft günstiger als Cortina, Ferienwohnungen für Familien. Für eine Woche mit dem Auto.
- Rifugio Vandelli: 34 Plätze, direkt beim Hüttenwirt buchen. Wer oben schläft, hat den See abends und früh morgens fast für sich.
Im Juli und August ist Cortina schnell ausgebucht: früh reservieren.
Anreise zum Sorapissee
Mit dem Auto oder Bus geht es zum Passo Tre Croci, dann zu Fuß weiter. Der Pass liegt an der Regionalstraße 48 zwischen Cortina und Misurina.
Mit dem Auto
Aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fahren Sie über den Brenner (A22) bis Brixen/Vahrn, dann durch das Pustertal bis Toblach und durch das Höhlensteintal Richtung Cortina oder Misurina. Von Cortina folgen Sie der Beschilderung Misurina/Auronzo: Nach rund 10 km sind Sie am Passo Tre Croci. Von Venedig über die A27 bis zum Autobahnende und die SS51 (Alemagna) über Pieve di Cadore: rund 160 km bis zum Pass.
Mit dem Zug
Cortina hat keinen Bahnhof. Die nächsten sind Toblach (Pustertalbahn ab Franzensfeste, Anschluss an die Brennerbahn) und Calalzo-Pieve di Cadore-Cortina (Strecke nach Belluno, Padua und Venedig). Ab Calalzo bringt Sie Cortina Link (Zug plus Bus von Dolomiti Bus) in rund einer Stunde nach Cortina Scuole – dort fährt auch der Bus 51 zum Pass ab. Ab Toblach fahren Busse Richtung Cortina; Fahrplan vorher prüfen.
Mit dem Bus
Im Sommer verbindet die Linie 51 von Dolomiti Bus Cortina, Passo Tre Croci und Misurina. 2026 fuhr sie täglich vom 8. Juni bis 9. September:
- Ab Cortina Scuole um 8, 9, 10, 11, 12, 14, 15, 16 und 17 Uhr; Ankunft am Passo Tre Croci 23 Minuten später.
- Vom Passo Tre Croci nach Cortina um 9:32, 10:32, 11:32, 13:32, 14:32, 15:32, 16:32, 17:32 und 18:32 Uhr. Der letzte Bus fährt um 18:32 Uhr – nicht verpassen.
- Ab Misurina braucht der Bus 12 Minuten bis zum Pass.
Die Fahrpläne für Sommer 2027 erscheinen im Frühjahr: aktuelle Infos auf der Website von Dolomiti Bus. Von Venedig, Mestre und dem Flughafen fahren die Cortina-Express-Busse nach Cortina.
Mit dem Flugzeug
Am günstigsten liegen Venedig Marco Polo (rund 160 km bis zum Pass) und Treviso, mit Direktbussen nach Cortina und dann weiter mit der Linie 51. Innsbruck und München sind ebenfalls möglich, dann aber mit Mietwagen oder mehrmaligem Umsteigen.
Parken
Am Passo Tre Croci und entlang der Straße gibt es nur wenige Plätze, im Sommer sind sie früh am Morgen belegt. Kommen Sie vor 7 Uhr oder nehmen Sie den Bus. Parken Sie nur auf ausgewiesenen Flächen: Autos am Straßenrand blockieren die Durchfahrt, und es wird kontrolliert. Die Tarife ändern sich: vor Ort prüfen. Eine Alternative sind die Flächen in Rio Gere, etwas unterhalb des Passes Richtung Cortina, wo auch der Bus 51 hält.
Häufig gestellte Fragen zum Sorapissee
In den Dolomiten Venetiens, in der Gemeinde Cortina d’Ampezzo (Provinz Belluno), an der Nordseite der Sorapissgruppe. Startpunkt ist der Passo Tre Croci, 10 km von Cortina an der Straße nach Misurina.
Auf 1.923 Metern. Das Rifugio Vandelli daneben liegt auf 1.926 Metern, der Passo Tre Croci auf rund 1.805 Metern.
Vom Passo Tre Croci auf dem Weg 215: rund 1 Stunde 30 bis 2 Stunden für den Hinweg, 4 Stunden hin und zurück, insgesamt rund 10,5 km.
Sie ist für erfahrene Wanderer eingestuft. Klettern muss man nicht, aber es gibt ein ausgesetztes Band mit Stahlseilen und einige Metallleitern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind nötig. Bei Schnee, Eis oder Regen wird es gefährlich.
Nein. Baden ist seit 2019 per Verordnung der Gemeinde Cortina verboten, ebenso SUP-Boards und Schlauchboote.
Nur mit bergerfahrenen, schwindelfreien Kindern, die an ausgesetzten Stellen immer an der Hand gehen. Mit kleinen Kindern ist der Misurinasee die bessere Wahl.
Ein ausdrückliches Verbot haben wir nicht gefunden, aber Metallleitern und Band sind für viele Hunde schwierig. Immer an der Leine führen: Der Weg ist schmal und stark begangen.
Ja, im Sommer. Die Linie 51 von Dolomiti Bus (Cortina – Passo Tre Croci – Misurina) hält am Pass; 2026 fuhr sie vom 8. Juni bis 9. September, letzte Rückfahrt vom Pass um 18:32 Uhr.
Nein, der Weg ist frei und kostenlos. Reservieren muss man nur die Übernachtung im Rifugio Vandelli. Parkplätze am Pass lassen sich nicht buchen und sind knapp.
Ohne Wintererfahrung ist davon abzuraten: Der Weg 215 hat ausgesetzte Stellen und lawinengefährdete Hänge, die Hütte ist geschlossen. Wenn, dann nur mit Bergführer und nach Prüfung des Lawinenlageberichts.
