Höhe1.001 m
LageHochebene der Sieben Gemeinden, Vicenza (Venetien)
Ab Vicenzarund 60 km · 1 Std. mit dem Auto
Pistenrund 80 km Alpin · über 500 km Loipen
LanglaufCampomulo (Gallio): über 150 km
SaisonSki Dezember – März · Sommer Juni – September

Aktualisiert im Oktober 2026 · Quellen: Altopiano di Asiago 7 Comuni (asiago.it), Vicenzaè, Ski Verena, Konsortium Asiago-Käse, Universität Padua/INAF

Unterkunft in Asiago finden

Asiago ist zuerst einmal ein Ort – und erst dann ein Käse. Das Städtchen ist der Hauptort der Hochebene der Sieben Gemeinden (Altopiano dei Sette Comuni) in der Provinz Vicenza, in Venetien, an der Grenze zum Trentino. Es liegt auf 1.001 m Höhe in einem weiten Becken aus Wiesen und Wäldern, umgeben von Bergen über 2.000 m. Bis Vicenza sind es rund 60 km, eine Autostunde; der Flughafen Verona liegt rund 105 km, Venedig rund 120 km entfernt.

Der bekannte Asiago-Käse (DOP, geschützte Ursprungsbezeichnung) hat hier seinen Ursprung: aus der Milch der Kühe, die im Sommer auf die Almen der Hochebene ziehen. Asiago selbst hat rund 6.200 Einwohner und eine lange Geschichte: Von 1310 bis 1807 war es Hauptort der «Spettabile Reggenza dei Sette Comuni», eines kleinen, autonomen Bergbundes. 1916 wurde der Ort im Ersten Weltkrieg völlig zerstört; was du heute siehst, wurde nach 1918 wieder aufgebaut.

Im Winter kommst du vor allem zum Langlaufen: Auf der Hochebene gibt es über 500 km Loipen, eines der grössten Netze Italiens, dazu rund 80 km Abfahrtspisten. Im Sommer ist Asiago Ausgangspunkt für Wanderungen und Velotouren zu Festungen, Schützengräben und Almen. Die Distanzen sind kurz, die Steigungen sanft: ideal für Familien.

Sehenswertes in Asiago

Sehenswertes in Asiago

Das Zentrum erkundest du in einer Stunde zu Fuss. Für Festungen, Almen und Sternwarte brauchst du Auto oder Velo.

Zentrum und Piazza Carli

Das Herz von Asiago ist die Piazza Giovanni Carli, 2011 neu gestaltet, mit dem Faunbrunnen (Fontana del Fauno) und dem Dom. Daneben liegt die Piazza II Risorgimento mit dem Rathaus und seinem Turm. Hier beginnt der Corso IV Novembre, die Einkaufsstrasse mit Bars, Käse- und Wurstläden. Fast alles wurde nach dem Ersten Weltkrieg neu gebaut, mit viel Stein und rotem Marmor aus der Gegend.

Dom San Matteo

Die Hauptkirche wurde 1842–1870 nach Plänen von Luigi De Boni gebaut, 1916 zerstört und gleich nach dem Krieg wieder aufgebaut: 1922 wieder für den Gottesdienst geöffnet, 1926 eingeweiht. Sie hat einen korinthischen Säulengang, drei Schiffe und eine Kuppel. Fassade und Freitreppe sind aus rotem Marmor der Hochebene. Innen steht eine Ruffatti-Orgel mit 3.600 Pfeifen.

Militärgedenkstätte Leiten (Sacrario Militare)

Militärgedenkstätte Leiten (Sacrario Militare) – Asiago

Auf dem Leiten-Hügel über dem Zentrum steht das auffälligste Bauwerk der Hochebene. Das Beinhaus wurde 1932–1936 nach Plänen des Architekten Orfeo Rossato gebaut und 1938 eingeweiht. Es birgt die Überreste von rund 54.000 italienischen und österreichisch-ungarischen Soldaten, die auf der Hochebene gefallen sind, die meisten namenlos. Auf einem quadratischen Sockel von 80 m Seitenlänge erhebt sich ein fast 50 m hoher Bogen.

Zu Fuss erreichst du es vom Zentrum über den Viale degli Eroi, eine lange, ansteigende Allee. Innen gibt es ein kleines Museum; von der Terrasse überblickst du das ganze Becken. Betreiber ist das italienische Verteidigungsministerium: Prüfe die Öffnungszeiten vor dem Besuch.

Astrophysikalisches Observatorium

osservatorio asiago

Asiago hat eine der wichtigsten Sternwarten Italiens, betrieben von der Universität Padua. Der historische Standort liegt auf dem Pennar-Hügel, nahe dem Zentrum: Hier stehen das Galileo-Teleskop mit 122 cm Spiegel, eingeweiht 1942, und das MuSA, ein Museum für astronomische Instrumente. Auf der Cima Ekar steht das Copernico-Teleskop mit 182 cm Spiegel, das grösste optische Teleskop auf italienischem Boden.

Führungen und Beobachtungsabende gibt es auf Anmeldung, vor allem im Sommer. Das Programm ändert jedes Jahr: Schau vorher auf der Website der Sternwarte nach.

Zwergendorf (Villaggio degli Gnomi)

Zwergendorf (Villaggio degli Gnomi) – Asiago

Die beliebteste Attraktion für Familien mit kleinen Kindern: ein rund 1,5 km langer Weg durch den Fichtenwald in der Ortschaft Pöslen, wenige Autominuten vom Zentrum. Unterwegs stehen Holzhäuschen zum Anklopfen, Tafeln über Zwerge, Mühlen und ein kleiner Teich; am Ende ein Spielplatz.

Gut zu wissen: Es ist eine private, kostenpflichtige Anlage, die zu einem Beherbergungsbetrieb gehört. Geeignet für Kinder von 1 bis 12 Jahren, Dauer rund anderthalb Stunden. Mit Kinderwagen nur mit geländegängigem Modell, einige Abschnitte sind steil.

Lumera-See und Strada del Vecchio Trenino

Lumera-See und Strada del Vecchio Trenino – Asiago

Die zwei einfachsten Spaziergänge direkt ab Ort. Der kleine Lumera-See liegt rund 1,5 km vom Zentrum, etwa 20 Minuten flach zu Fuss. Die Strada del Vecchio Trenino folgt der Trasse der alten Bahn der Hochebene: vom Parco Millepini nach Tresché Conca, ganz flach, mit Blick auf die Dörfer. Gut zu Fuss, mit dem Velo und mit Kinderwagen.

Forte Verena

Auf dem Gipfel des Monte Verena, auf über 2.000 m in der Gemeinde Roana, steht die 1912–1914 gebaute Festung. Am Morgen des 24. Mai 1915 feuerte sie den ersten italienischen Kanonenschuss des Ersten Weltkriegs ab. Am 12. Juni durchschlug eine österreichische Granate die Batterie und tötete 44 Artilleristen und den Kommandanten; kurz darauf wurde das Fort aufgegeben. Im Sommer erreichst du es mit dem Sessellift, zu Fuss oder mit dem Mountainbike.

Monte Ortigara

Der härteste Kriegsschauplatz der Hochebene: Im Juni 1917 kämpften hier die Alpini in einer der blutigsten Schlachten der Front. Start ist am Piazzale Lozze auf rund 1.800 m, den du von Gallio über eine teils ungeteerte Strasse erreichst. Die Runde über die Cima Caldiera zum Ortigara-Gipfel (rund 2.105 m, mit der «Colonna Mozza», der abgebrochenen Säule) dauert rund 5–6 Stunden bei 500–600 Höhenmetern, durch Schützengräben und Laufgräben. Kondition und stabiles Wetter nötig.

Monte Cengio und Museum Canove

Am Südrand der Hochebene erinnert der Saumweg am Monte Cengio, «La Granatiera», an die sardischen Grenadiere, die hier im Frühling 1916 den österreichisch-ungarischen Vormarsch stoppten. Die kurze Runde zum Salto del Granatiere hat rund 150 Höhenmeter und dauert rund zwei Stunden hin und zurück; es gibt Stollen, nimm eine Stirnlampe mit.

In Canove di Roana zeigt das Museum des Ersten Weltkriegs seit 1974 im ehemaligen Bahnhof Waffen, Uniformen, persönliche Gegenstände und über 2.000 Fotos, alles von den Schlachtfeldern der Hochebene. Geöffnet von Juni bis September. Am Monte Zebio gibt es ein Freilichtmuseum mit Schützengräben und Stellungen.

Calà del Sasso

Sasso, der einzige Ortsteil von Asiago, ist mit dem Brenta-Tal durch eine Treppe mit 4.444 Stufen verbunden: die Calà del Sasso, gebaut, um Holz von der Hochebene ins Tal zu bringen. Von Valstagna im Talboden bis Sasso sind es rund 750–800 Höhenmeter: Aufstieg 2–2,5 Stunden, Abstieg etwa die Hälfte. Unterwegs gibt es keine Brunnen.

Skifahren in Asiago

Skifahren in Asiago

Die Hochebene ist vor allem ein Langlaufgebiet. Für Alpinskifahrer gibt es rund 80 km Pisten, verteilt auf mehrere kleine und mittlere Gebiete, meist leicht bis mittel: ideal für Familien und Anfänger. Die Saison dauert meist von Dezember bis März, je nach Schnee. Schneebericht und offene Anlagen auf dem Portal der Hochebene von Asiago.

Kaberlaba

Das Skigebiet von Asiago, weniger als 3 km vom Zentrum. Leichte und mittlere Pisten mit einer Vierersesselbahn und Beschneiung. Ideal für Kinder. Prüfe im Schneebericht, welche Anlagen offen sind.

Le Melette

Oberhalb von Gallio, zwischen 1.400 und 1.750 m. Laut offiziellem Portal rund 25 km Pisten, von leicht bis schwarz, und 4 Anlagen, darunter die Sechsersesselbahn Busa Fonda–Meletta, in Betrieb seit der Saison 2019/20.

Verena 2000

Am Monte Verena oberhalb von Mezzaselva di Roana: 15 km Pisten und 6 Anlagen, die höchsten der Hochebene, bis über 2.000 m, mit der Sechsersesselbahn «Forte Verena». Gratisparkplätze für über 1.000 Autos. Infos auf der Website von Ski Verena.

Val Formica – Cima Larici und Biancoia

Val Formica – Cima Larici, zwischen Asiago und der Trentiner Grenze, hat sonnige blaue Pisten für Familien und eine Vierersesselbahn. Biancoia in der Gemeinde Lusiana Conco ist ein kleines Gebiet am Südrand der Hochebene.

Skipass

Die Gebiete haben eigene Skipässe. Zum Zeitpunkt dieses Textes haben wir keine offiziellen Tarife für die Saison 2026/27 gefunden: Die Preise findest du auf den Websites der einzelnen Gebiete und an den Kassen.

Langlauf

Langlauf – Asiago

Hier spielt die Hochebene in Italien in der ersten Liga: über 500 km präparierte Loipen für klassisch und Skating, verteilt auf mehrere Zentren, alle mit Loipengebühr.

  • Campomulo (Gallio): das grösste Zentrum, über 150 km zwischen 1.500 und 2.000 m. Basis beim Rifugio auf 1.530 m mit Verleih, Bar, Restaurant und Sauna. Neun Loipen und drei Varianten, von der leichten 5-km-Runde bis zu langen Touren zu den Almen.
  • Enego – Marcesina: über 50 km auf der Hochfläche von Marcesina, Start in Valmaron. Im Februar findet der Volkslanglauf Marciabianca statt.
  • Campolongo (Rotzo): auf 1.551 m, über eine 21 km lange Loipe mit dem Zentrum Millegrobbe in Lavarone (Trentino) verbunden.
  • Monte Corno (Lusiana Conco): 22 km.
  • Asiago Golf Arena: das Zentrum im Ort, praktisch für eine Trainingsstunde.

Schneeschuhe und Skischulen

Klassische Schneeschuhtouren führen zum Forte Campolongo, zum Spitz di Rotzo, zur Malga Pusterle, von der Cima Larici zur Cima Manderiolo und zum Forte Verena. In Campomulo gibt es markierte Wege getrennt von den Loipen. Auf der Hochebene arbeiten rund ein Dutzend Ski- und Langlaufschulen.

Asiago im Sommer

Von Juni bis September ist die Hochebene ein Netz aus Forststrassen, Wanderwegen und Velowegen zwischen Wiesen, Wäldern und Almen. Die Höhen sind moderat (1.000–2.300 m), die meisten Touren ohne schwierige Passagen.

Forte Campolongo

Vom Parkplatz Campolongo oberhalb von Rotzo (rund 1.540 m) führt eine Forststrasse in etwa einer Stunde zum Fort auf dem Gipfel, das mit dem Verena zur italienischen Grenzlinie von 1915 gehörte. Rund 5 km, zwei Stunden hin und zurück, leicht.

Felsenstadt am Monte Fior

Im Gebiet der Melette oberhalb von Gallio führt eine leichte Wanderung zwischen Türme und Gassen aus Kalkfels am Monte Fior. Einer der schönsten Ausflüge mit Kindern.

Almen zu Fuss und mit dem Velo

Die Schotterstrassen zwischen den Almen sind ideal für Mountainbike und E-Bike, die du auf der Hochebene mieten kannst.

Abenteuerpark und Golf

In Roana hat der Acropark Laghetto Roana Seilrutschen über den kleinen Lonaba-See und sechs Parcours für jedes Alter. In Asiago liegt ein 18-Loch-Golfplatz in den Wiesen des Beckens; im Sommer spielt man auch Tennis und reitet.

Asiago-Käse und Almen

Asiago-Käse und Almen

Falls du eigentlich den Käse gesucht hast: Du bist hier richtig. Der Asiago heisst nach dieser Hochebene, wo seit rund tausend Jahren Käse gemacht wird. Heute ist er ein DOP-Käse (geschützte Ursprungsbezeichnung), anerkannt seit 1996. Das Produktionsgebiet umfasst die Provinzen Vicenza und Trient sowie Teile der Provinzen Padua und Treviso; er wird aus Kuhmilch hergestellt.

Fresco und Stagionato

Es gibt zwei Sorten. Der Asiago Fresco (früher «Pressato») ist weich und mild und reift rund 20 Tage, als Riserva über 40 Tage. Der Asiago Stagionato (früher «d’Allevo») ist fester und würziger: Mezzano 4 bis 10 Monate, Vecchio 10 bis 15 Monate, Stravecchio über 15 Monate. Bei Laiben mit dem Zusatz «Prodotto della Montagna» (Bergprodukt) liegen Milch, Herstellung und Reifung über 600 m. Alle Regeln auf der Website des Konsortiums Asiago-Käse.

Wo du ihn siehst und kaufst

Auf der Hochebene gibt es über 80 Almen (Malghe): Im Sommer verarbeiten viele die Milch vor Ort und verkaufen Käse, Butter und Ricotta direkt. So probierst du den Alpkäse, der anders schmeckt als der Asiago aus dem Supermarkt. Im Ort hat die Käserei Caseificio Pennar, eine Genossenschaft seit 1927, einen ganzjährig geöffneten Laden. Im September findet in Asiago meist «Made in Malga» statt, ein Fest der Bergkäse mit Degustationen und Workshops.

Zimbern und Küche

Auf der Hochebene sprach man Zimbrisch, eine alte germanische Sprache: Asiago heisst Sleghe, Roana Robaan. Heute sprechen sie nur noch wenige Hundert Menschen; in Roana hat das Institut für zimbrische Kultur ein kleines Museum. Für Deutschsprachige spannend: Viele Orts- und Flurnamen klingen vertraut. Am Tisch ist der Asiago überall: als Würfel zum Apéro, in Pasta und Risotto, geschmolzen oder vom Grill.

Ausflüge ab Asiago

  • Gallio (rund 3 km): Tor zu den Melette, nach Campomulo und zur Strasse zum Ortigara.
  • Roana und Canove (rund 5–8 km): Kriegsmuseum, zimbrisches Kulturinstitut, Acropark.
  • Rotzo (rund 15 km): die älteste Gemeinde der Hochebene, mit der Kirche Santa Margherita und der prähistorischen Siedlung Bostel.
  • Enego und Piana di Marcesina (rund 25 km): die grosse Hochfläche für Langlauf und Spaziergänge über die Weiden.
  • Valstagna und das Brenta-Tal: am Fuss der Calà del Sasso, am Fluss Brenta.
  • Bassano del Grappa (rund 40 km): die Holzbrücke Ponte Vecchio über die Brenta und der Grappa.
  • Vicenza (rund 60 km): Palladio-Villen und das Teatro Olimpico.
  • Alpe Cimbra (Lavarone und Folgaria, rund 30–45 km): über den Vezzena-Pass im Trentino, mit Pisten und österreichischen Festungen.
  • Alleghe und Cortina d’Ampezzo: Für die echten Dolomiten fährst du 2–3 Stunden nach Norden.

Übernachten in Asiago

Die Hochebene ist kompakt: Zwischen den Dörfern liegen nur wenige Autominuten. Wähle die Zone nach deinem Tagesprogramm.

  • Asiago Zentrum: die beste Wahl ohne Auto oder bei Anreise mit dem Bus; Geschäfte, Restaurants und Gedenkstätte zu Fuss, Kaberlaba 3 km. Hotels, B&Bs und Ferienwohnungen.
  • Gallio: für Langläufer in Campomulo und Skifahrer an den Melette, im Sommer für den Ortigara. Ruhiger, gut für Familien.
  • Roana, Mezzaselva und Canove: praktisch für den Verena und die Museen; Ferienwohnungen und kleine Hotels, oft günstiger.
  • Enego: für Langlauf auf der Marcesina und viel Ruhe.
  • Almen und Agriturismi: im Sommer, für das Käse- und Bergerlebnis.

Für eine Familienwoche lohnt sich eine Ferienwohnung, für ein Wochenende ein Hotel im Zentrum. Im August, über Weihnachten und an italienischen Feiertagen ist Asiago voll: früh buchen.

 


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Anreise nach Asiago

Mit dem Auto

Auf der Autobahn A4 nimmst du die Ausfahrt Vicenza Est und fährst auf der A31 Valdastico bis Piovene Rocchette. Von dort führt die kurvenreiche SP349 «del Costo» hinauf nach Asiago: insgesamt rund eine Stunde ab Vicenza. Aus der Schweiz fährst du über Mailand und die A4; über den Brenner kommst du via Trient, das Valsugana, Lavarone und den Vezzena-Pass. Im Winter sind Winterreifen oder Schneeketten nötig.

Mit dem Zug

Asiago hat keinen Bahnhof. Fahr mit dem Zug nach Vicenza (aus der Schweiz via Mailand) und weiter nach Thiene an der Linie Vicenza–Schio, dann mit dem Bus. Alternativ bis Bassano del Grappa. Fahrpläne bei Trenitalia.

Mit dem Bus

Busse der SVT verbinden Asiago das ganze Jahr mit Vicenza, Thiene, Padua und Bassano del Grappa. Ab Thiene dauert die Fahrt gut eine Stunde. In der Hochsaison gibt es auch Verbindungen ab Mailand. Fahrpläne und Tickets bei SVT Vicenza.

Mit dem Flugzeug

Die nächsten Flughäfen sind Verona Villafranca (rund 105 km) und Venedig Marco Polo (rund 120 km); Treviso liegt rund 130 km entfernt. Ohne Auto fährst du vom Flughafen mit dem Zug nach Vicenza und weiter mit dem Bus. Der kleine Flugplatz von Asiago ist nur für Touristenflüge.

Parken

Im Zentrum gibt es Parkplätze rund um den Corso und die Plätze, im August und an Winterwochenenden sehr voll. Zum Skifahren nutzt du die Parkplätze der Anlagen (am Verena gratis), zum Langlaufen den Parkplatz in Campomulo. Für den Ortigara parkierst du am Piazzale Lozze.

Häufig gestellte Fragen zu Asiago

In Venetien, Provinz Vicenza. Es ist der Hauptort der Hochebene der Sieben Gemeinden, an der Grenze zum Trentino, rund 60 km nördlich von Vicenza.

Der Ort liegt auf 1.001 m. Die Berge der Hochebene erreichen rund 2.300 m.

Beides. Asiago ist der Hauptort der Hochebene; der Asiago-Käse (DOP) ist nach ihm benannt und wird in den Provinzen Vicenza und Trient sowie in Teilen von Padua und Treviso hergestellt.

Der Fresco reift rund 20 Tage und ist mild; der Stagionato reift 4 bis über 15 Monate und ist kräftiger.

Die Piazza Carli mit dem Dom San Matteo und dem Faunbrunnen, das Rathaus, den Corso IV Novembre und, etwas oberhalb, die Militärgedenkstätte Leiten.

Rund 54.000 italienische und österreichisch-ungarische Soldaten des Ersten Weltkriegs, die meisten unbekannt.

Auf der Hochebene über 500 km. Das grösste Zentrum ist Campomulo in Gallio mit über 150 km.

Am Kaberlaba (3 km vom Zentrum), an den Melette oberhalb von Gallio, am Verena oberhalb von Roana, in Val Formica – Cima Larici und in Biancoia: insgesamt rund 80 km Pisten.

Mit dem Zug nach Vicenza oder Thiene, dann mit dem SVT-Bus. Ab Thiene gut eine Stunde.

Im Sommer direkt auf den Almen; das ganze Jahr in den Läden der Käsereien, etwa beim Caseificio Pennar in Asiago.



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