UNTERKUNFT IN CANAZEI
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Aktualisiert im Oktober 2026 · Quellen: Dolomiti Superski, Tourismusverband Fassatal, Visit Trentino, Trentino Trasporti, Istitut Cultural Ladin
Canazei ist der oberste Ort im Fassatal (Val di Fassa) im Trentino. Das Dorf liegt auf 1.460 Metern Höhe am Fuß von drei bekannten Dolomitengruppen: Sella, Langkofel und Marmolata. Rund 1.900 Menschen leben in der Gemeinde, zu der die Ortsteile Alba, Penia und Gries gehören. Bozen ist etwa 50 km entfernt, Trient etwa 100 km. Der nächste Flughafen ist Bozen; aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommst du am einfachsten über den Brenner.
Canazei ist ein ladinischer Ort: Auf Ladinisch heißt er Cianacei, und die Sprache hörst du noch auf der Straße. Wichtig, weil es oft verwechselt wird: Canazei liegt nicht in Südtirol, sondern im Trentino. Die Grenze zur Provinz Bozen verläuft über das Sellajoch, 12 km vom Dorf entfernt, die Grenze zu Venetien über das Pordoijoch und die Marmolata.
Im Winter bist du an einem der wichtigsten Einstiege in die Sellaronda, die Skirunde um die Sellagruppe im Verbund Dolomiti Superski. Im Sommer erreichst du schnell den Sass Pordoi, den Fedaiasee, den Bindelweg (Viel del Pan) und den Radweg, der am Avisio entlang ins Fleimstal führt.
Sehenswertes in Canazei
Den Ort erkundest du in einer Stunde zu Fuß. Die schönsten Ziele liegen weiter oben, mit den Bahnen oder über die Passstraßen erreichbar.
Ortskern und Kirche San Floriano
Der Ortskern gruppiert sich um die Pfarrkirche San Floriano und eine Fußgängerzone mit Geschäften, Bars und Restaurants. Achte auf die Häuser aus Holz und Stein, viele mit bemalten Fassaden und den typischen Holzbalkonen des Tals. Schon vom Zentrum aus siehst du den Langkofel im Norden und die Sellagruppe.
Abends ist im Ort viel los. Mitte September findet die Gran Festa da d’Istà statt, das ladinische Fest zum Sommerende, mit dem großen Trachtenumzug am Sonntag.
Gries und der Wasserfall von Soracrepa
Gries ist der Ortsteil direkt oberhalb des Zentrums: eng stehende Häuser, schmale Gassen und das Kirchlein Madonna della Neve. Von hier führt ein markierter Weg durch den Wald zum Wasserfall des Soracrepa-Bachs und über Pian Pozata zurück ins Dorf. Rechne mit etwa 1,5 Stunden; es geht bergauf, also mit Wanderschuhen.
Belvedere und Col dei Rossi
Der Belvedere ist der Hausberg von Canazei. Vom Ort fährst du mit der Kabinenbahn nach Pecol und weiter mit der Seilbahn auf den Col dei Rossi (2.382 m). Von Alba führt eine eigene Seilbahn direkt hinauf. Oben hast du die Marmolata mit ihrem Gletscher vor dir, ringsum Langkofel, Sella und Sass Pordoi.
Pordoijoch und Sass Pordoi
Das Pordoijoch (2.239 m) liegt etwa 12 km von Canazei entfernt an der Straße nach Arabba. Vom Pass fährt eine 1963 eröffnete Seilbahn in wenigen Minuten auf den Sass Pordoi (2.950 m), die „Terrasse der Dolomiten“. Oben gehst du über ein Felsplateau mit Blick auf Marmolata, Langkofel und bei klarer Sicht einen großen Teil der Dolomiten.
Von der Bergstation führt ein Steig zur Forcella Pordoi und weiter auf den Piz Boè (3.152 m), den höchsten Gipfel der Sellagruppe. Das ist eine Tour für erfahrene Bergwanderer mit seilversicherten Felspassagen; stabiles Wetter ist Pflicht. Auch wenn du nur auf der Terrasse bleibst, nimm eine Jacke mit. In Canazei startet außerdem der Dolomites Skyrace, ein 22 km langer Berglauf über das Pordoijoch und den Piz Boè.
Sellajoch
Das Sellajoch (2.245 m) liegt 12 km von Canazei entfernt an der Grenze zu Südtirol, Richtung Wolkenstein in Gröden. Du stehst unter den Sellatürmen, der Langkofel ist zum Greifen nah. Hier beginnen die Runde um den Langkofel und die um den Plattkofel. Im Sommer ist die Straße stark befahren: Es gab bereits Versuche mit Sperrungen für den Privatverkehr (Projekt Dolomites Vives, 2017). Prüfe die aktuellen Regeln oder nimm den Sommerbus.
Marmolata
Die Marmolata ist der höchste Berg der Dolomiten: Die Punta Penia erreicht 3.343 Meter, ihr Gletscher ist der größte der Dolomiten. Sie liegt auf der Grenze zwischen Trentino und Venetien. Von der Seite Canazeis siehst du sie vom Belvedere, vom Bindelweg und vom Fedaiasee. Die Seilbahn Richtung Punta Rocca (über 3.200 m) startet dagegen auf der venetischen Seite in Malga Ciapela.
Am 3. Juli 2022 brach unterhalb der Punta Rocca ein großer Eisturm ab und erfasste mehrere Seilschaften auf dem Normalweg: 11 Menschen starben. Seitdem hat die Gemeinde Canazei mehrere Verordnungen erlassen, die den Zugang zur Nordseite des Gletschers sperren oder einschränken; die Regeln ändern sich je nach Lage. Für den Gipfel brauchst du Hochtourenerfahrung oder einen Bergführer. Prüfe vor der Tour die geltende Verordnung auf der Website der Gemeinde Canazei.
Fedaiasee
Der Fedaiasee ist ein Stausee auf 2.053 Metern unter dem Marmolatagletscher, aufgestaut von einer Mauer aus dem Jahr 1956. Von Canazei fährst du über Penia hinauf, rund 13 km Bergstraße; im Sommer fährt auch ein Bus ab Penia. Du kannst über die Staumauer und am Ufer entlang gehen, die Marmolata direkt vor dir. Im Juli und August sind die Parkplätze früh voll: Komm am Vormittag.
Penia und das Venezianische Sägewerk La Sia
Penia ist der letzte Ortsteil vor dem Fedaiapass. Hier steht La Sia, ein venezianisches Sägewerk aus Holz aus den 1920er-Jahren, das noch vom Wasser des Avisio angetrieben wird. Es gehört zum Ladinischen Museum des Fassatals und läuft im Sommer zu Vorführzwecken. 2025 war es wegen Restaurierung geschlossen: Prüfe vor dem Besuch, ob es geöffnet ist.
Ladinische Kultur
Das Fassatal ist eines der ladinischen Täler der Dolomiten, mit eigener Sprache und eigenen Bräuchen, verwandt mit Grödnerisch und Gadertalerisch. Am besten verstehst du sie im Museo Ladin de Fascia in San Giovanni di Fassa, etwa 15 Autominuten entfernt: Geschichte, Arbeit und Feste des Tals. Es ist Sitz des Istitut Cultural Ladin, gegründet 1975. Infos auf der Website des Istitut Cultural Ladin.
Dòlaondes, das Erlebnisbad
Bei Regen oder nach dem Skifahren gibt es das Dòlaondes: 25-Meter-Becken, Salzwasser-Außenbecken, Kinderbereich, 111 Meter lange Rutsche und Wellnessbereich. Öffnungszeiten und Preise ändern sich je nach Saison.
Skifahren in Canazei
Von Canazei aus fährst du auf drei Ebenen: die Pisten am Ort, die Sellaronda und den gesamten Dolomiti Superski mit 1.200 Pistenkilometern und rund 450 Liften mit einem Skipass. In der Saison 2026/27 sind die Lifte am Belvedere und am Ciampac vom 4. Dezember 2026 bis zum 4. April 2027 geöffnet, Schneelage vorausgesetzt.
Belvedere – Col Rodella
Das ist das Skigebiet von Canazei und Campitello: 31 Pistenkilometer und 23 Lifte. Von Canazei fährst du mit der Kabinenbahn nach Pecol und weiter Richtung Col dei Rossi und Pordoijoch; von Alba bringt dich die Seilbahn direkt auf den Col dei Rossi; von Campitello geht es auf den Col Rodella, auf der Seite des Sellajochs. Es gibt Pisten für jedes Niveau; die bekannteste schwarze ist die Diego am Belvedere. Am Pordoijoch ist die Seilbahn zum Sass Pordoi im Winter ein Aussichtspunkt; die Abfahrten vom Gipfel sind anspruchsvolles Gelände abseits der Piste, nur mit Bergführer.
Sellaronda
Die Sellaronda führt über vier Pässe (Sellajoch, Grödner Joch, Campolongo und Pordoijoch) um die Sellagruppe und durch vier ladinische Täler: Fassa, Gröden, Gadertal (Alta Badia) und Buchenstein mit Arabba. Rund 40 km, etwa die Hälfte auf der Piste, die andere Hälfte in den Liften. Im Uhrzeigersinn folgst du den orangen Schildern, gegen den Uhrzeigersinn den grünen. Du brauchst sicheres Können auf roten Pisten und einen ganzen Tag: Starte vor 10 Uhr und behalte die Liftschlusszeiten im Blick, damit du nicht auf der falschen Seite der Sella landest.
Ciampac und Buffaure
Von Alba fährt eine 10er-Kabinenbahn auf den Ciampac. Zusammen mit dem Buffaure oberhalb von Pozza di Fassa bildet er ein Gebiet mit 23 Pistenkilometern und 12 Liften, bis auf 2.428 Meter an der Sela Brunech. Ruhiger als die Sellaronda, gut für Familien. Zur Saison 2026/27 geht am Buffaure eine neue Kabinenbahn zum Col de Valvacin in Betrieb.
Skipass 2026/27
Offizielle Preise für den Tagesskipass Dolomiti Superski, Erwachsene: 80 Euro in der Nebensaison und 89 Euro in der Hochsaison (Weihnachten bis Dreikönig und Ende Januar bis März). Jugendliche (Jahrgänge 2009–2018) 56/62 Euro, Senioren (Jahrgang 1961 und älter) 72/80 Euro. Der 6-Tage-Pass für Erwachsene kostet in der Hochsaison 453 Euro. Wer im Tal bleibt, fährt mit dem Skipass Val di Fassa/Carezza günstiger: 110 Pistenkilometer in vier Gebieten von Carezza bis Canazei, ohne den Rest der Sellaronda. Online gekauft, mindestens zwei Tage im Voraus, sparst du 5 %. Alle Preise auf der Website von Dolomiti Superski.
Langlauf, Marcialonga und Schneeschuhwandern
In Canazei gibt es ein Langlaufgebiet mit rund 8 km Loipen im Talboden und einem Übungsgelände: das bequemste im Tal für Einsteiger. Canazei ist außerdem der Wendepunkt der Marcialonga, des 70-km-Volkslanglaufs im klassischen Stil: Start in Moena, hinauf bis Canazei, Wende auf dem Platz und hinunter ins Fleimstal bis Cavalese. Die Ausgabe 2027 ist für Sonntag, den 31. Januar, geplant. Mit Schneeschuhen gehst du am Ciampac, wo Runden markiert sind, und in den Wäldern um Penia.
Canazei im Sommer
Im Sommer fahren die Bahnen am Belvedere von Mitte Juni bis Ende September. Mit Bahnen und Sommerbussen zu den Pässen kannst du viele Touren ohne Auto machen.
Bindelweg (Viel del Pan)
Der bekannteste Weg der Gegend verläuft fast eben über einen Grasrücken gegenüber der Marmolata und dem Fedaiasee. Am bequemsten fährst du mit den Bahnen auf den Col dei Rossi oder startest am Pordoijoch auf Weg 601 bis zur Hütte Viel del Pan auf über 2.400 Metern, in etwa 2 Stunden. Von dort gehst du zurück oder steigst zum Fedaiasee ab. Wähle einen klaren Tag: Der Weg ist leicht, aber sonnig und windig.
Langkofelrunde ab dem Sellajoch
Am Sellajoch beginnt die Runde um den Langkofel, eine der bekanntesten Rundwanderungen der Dolomiten: lang, ein ganzer Tag, mit Hütten unterwegs. Zum Pass kommst du mit dem Sommerbus ab Canazei.
Leichte Spaziergänge
Vom Zentrum gehst du flach am Avisio entlang nach Alba und Penia. Am Ciampac, mit der Kabinenbahn ab Alba, findest du leichte Höhenwege für Kinder.
Mit dem Rad auf dem Radweg Fassa–Fleims
Der Dolomiten-Radweg Fassa und Fleims beginnt in Canazei und führt 48 km am Avisio entlang bis Molina di Fiemme, über Moena und Predazzo. Bergab ist er familientauglich; zurück bringt dich im Sommer der Bike Express, der auch Räder mitnimmt. Trainierte fahren mit dem Rennrad aufs Sella- und Pordoijoch.
Ausflüge ab Canazei
- Pordoijoch und Arabba (etwa 12 km und 20 km): die Seilbahn zum Sass Pordoi und die Abfahrt nach Venetien.
- Sellajoch und Gröden (etwa 12 km und 20 km bis Wolkenstein): Langkofel und die Grödner Dörfer.
- Fedaiasee (etwa 13 km): die Staumauer unter dem Marmolatagletscher.
- Alta Badia: Corvara hinter dem Grödner Joch, mit dem Sommerbus ab Canazei.
- Pozza di Fassa und San Giovanni di Fassa (etwa 13 km): Buffaure, Rosengarten-Skigebiet und das Ladinische Museum.
- Moena (etwa 18 km): am Taleingang, Start der Marcialonga.
- Fleimstal: Predazzo (etwa 30 km) und Cavalese (etwa 40 km), mit der Olympia-Schanze von 2026.
- Cortina d’Ampezzo (etwa 60 km über Pordoi und Falzarego): die andere Hauptstadt der Dolomiten.
Übernachten in Canazei
Wähle die Lage danach, was du tagsüber vorhast; mehr Details in unserem Ratgeber Übernachten in Canazei.
- Zentrum von Canazei: für die Sellaronda (die Belvedere-Kabinenbahn startet im Ort), für die Anreise mit dem Bus und für den Abend. Hotels, Ferienwohnungen und Residences.
- Alba: für Familien und für den Ciampac oder die Seilbahn zum Col dei Rossi.
- Penia: der letzte und ruhigste Ortsteil, praktisch für den Fedaiasee. Auto nötig.
- Gries: oberhalb des Zentrums, für eine Ferienwohnung wenige Gehminuten von den Geschäften.
- Campitello di Fassa: das Nachbardorf mit der Seilbahn zum Col Rodella und Richtung Sellajoch: eine Alternative, wenn Canazei ausgebucht ist.
Für Weihnachten, Februar (auch wegen der Faschingsferien in Deutschland und Österreich) und die Marcialonga-Woche früh buchen.
Anreise nach Canazei
Mit dem Auto
Aus München und Innsbruck fährst du über den Brenner auf der A22 bis zur Ausfahrt Bozen Nord, dann durch das Eggental und über den Karerpass (Passo di Costalunga) nach Vigo di Fassa und weiter nach Canazei: der kürzeste Weg, rund 50 km ab Bozen. Alternativ die Ausfahrt Neumarkt-Auer (Egna-Ora) und die Dolomitenstraße SS48 durch Fleims- und Fassatal, rund 70 km ab der Mautstelle. Aus der Schweiz kommst du über den Reschenpass und den Vinschgau nach Bozen. Im Winter sind Winterreifen oder Schneeketten an Bord Pflicht; Pässe können bei Schnee gesperrt sein. Die italienischen Autobahnen sind mautpflichtig.
Mit dem Zug
Canazei hat keinen Bahnhof. Die nächsten Bahnhöfe sind Bozen, Auer/Ora und Trient an der Brennerstrecke; von München und Innsbruck fahren Direktzüge nach Bozen. Von dort geht es mit dem Bus weiter. An Wochenenden der Hochsaison gibt es ab dem Bahnhof Auer auch eine auf die Schnellzüge abgestimmte Busverbindung. Fahrpläne bei Trenitalia.
Mit dem Bus
Die Linie 101 von Trentino Trasporti verbindet Trient mit Cavalese, Moena, Canazei, Alba und Penia: lange Fahrt, aber ohne Umsteigen. Ab Bozen fahren direkte Busse von südtirolmobil ins Fassatal. Im Tal fahren im Sommer Busse von Canazei zum Sellajoch und zum Pordoijoch sowie von Penia zum Fedaiapass. Fahrpläne bei Trentino Trasporti; per App sind die Tickets günstiger als im Bus.
Mit dem Flugzeug
Der nächste Flughafen ist Bozen, rund 40 km vom Tal. Mit mehr Verbindungen: Verona (etwa 180 km), Venedig (etwa 175 km) und Treviso (etwa 160 km), außerdem Innsbruck, Bergamo (etwa 280 km) und Mailand (etwa 350 km). Im Winter gibt es samstags in der Regel Sammeltransfers von den großen Flughäfen ins Fassatal: Infos beim Tourismusverband.
Parken
In der Hochsaison staut sich der Verkehr auf der Talstraße: Wenn du im Ort wohnst, lass das Auto stehen und nimm Bus und Bahnen. Zum Skifahren früh zu den Parkplätzen an der Belvedere-Kabinenbahn oder an der Seilbahn in Alba. Im Sommer sind die Parkplätze an den Pässen und am Fedaiasee am Vormittag voll, einige sind gebührenpflichtig.
Häufig gestellte Fragen zu Canazei
Im Trentino (Provinz Trient), ganz oben im Fassatal in den Dolomiten. Es grenzt an Südtirol (Gröden, Alta Badia) und an Venetien (Provinz Belluno), gehört aber zu keinem von beiden.
Nein. Canazei liegt im Trentino. Südtirol beginnt am Sellajoch. Wie in Gröden und im Gadertal spricht man in Canazei aber Ladinisch.
Der Ort liegt auf 1.460 Metern; der Col dei Rossi auf 2.382, der Sass Pordoi auf 2.950 Metern.
Etwa 50 km von Bozen, gut eine Stunde mit dem Auto über den Karerpass. Etwa 100 km von Trient, knapp zwei Stunden durch das Fleimstal.
Nicht direkt, es gibt keine Bahn. Fahr bis Bozen, Auer oder Trient und dann mit dem Bus weiter; ab Trient fährt die Linie 101 bis Canazei.
Mit der Kabinenbahn vom Zentrum nach Pecol und mit der Seilbahn weiter auf den Col dei Rossi (2.382 m). Von Alba fährt eine Seilbahn direkt hinauf.
In der Saison 2026/27 kostet der Tagesskipass Dolomiti Superski für Erwachsene 80 Euro in der Neben- und 89 Euro in der Hochsaison. Der Skipass Val di Fassa/Carezza ist günstiger, deckt aber nicht die ganze Sellaronda ab.
Seit dem Gletscherabbruch von 2022 regeln Verordnungen der Gemeinde Canazei den Zugang zur Nordseite. Für den Gipfel brauchst du Hochtourenerfahrung oder einen Bergführer; prüfe vorher die geltenden Regeln. Aus der Nähe siehst du sie vom Fedaiasee oder vom Bindelweg.
Das Erlebnisbad Dòlaondes im Ort, das Ladinische Museum in San Giovanni di Fassa und, falls geöffnet, das Sägewerk La Sia in Penia.
Nein, in Canazei fanden keine Wettbewerbe statt. Am 28. Januar 2026 kam das olympische Feuer über das Sellajoch und zog durch Canazei und das Fassatal ins Fleimstal, wo Skispringen und Langlauf ausgetragen wurden.
